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Zu starker Fruchtbehang bei Streuobstbäumen

Herrschen wähend der Obstblüte gute Befruchtungverhältnisse, so haben wir pro Blütenbüschel hinterher einen Besatz von 5 bis maximal 6 Früchten (bei Äpfeln und Birnen). Auch wenn einige durch Schädigung oder den Junifruchtfall vorzeitig abfallen, verbleiben doch immer noch sehr viele am Baum.

Die Folgen von zu starkem Fruchtbehang:

  • Die  Früchte sind kleiner und im Allgemeinen von schlechterer Qualität.
  • Die Leitäste – zumindestens in den jüngeren Jahren – biegen sich nach unten, verdrehen sich oder drohen gar zu brechen. Hier wären dann aufwändige Binde- oder Stützmaßnahmen vonnöten.
  • Die Alternanz wird gefördert, d.h., um sich zu regenerieren, “pausieren” die Obstbäume im nächsten Jahr, um dann im Jahr darauf wieder in vollster Blütenpracht zu stehen – und so fort.

Die manuelle Fruchtausdünnung

Für die Bäume auf meinen Streuobstwiesen verbietet sich eine Fruchtausdünnung mit chemischen bzw. mineralischen Mitteln. Auch mechanische Methoden (Spezialgeräte oder Stangen, mit denen man die Blüten abschlägt) sind für solch hohe Bäumen nicht effizient und schädigen eher das Fruchtholz.

Um wirklich gute Tafelobstqualität ernten zu können, gibt es eigentlich nur ein Mittel der Wahl: das manuelle Abschneiden oder Abknipsen jeder überzähligen kleinen Frucht. Es sollten nicht mehr als 2 Früchte pro Fruchtbüschel verbleiben, besser wäre noch, nur eine Frucht übrig zu lassen. Durch die Vereinzelung wird bei kurzstieligen Sorten (z.B. Gravensteiner) vermieden, dass sich die Früchte gegenseitig abdrücken und vom Baum fallen.

Fruchtausdünnung auf der Streuobstwiese

Bei Sämlingshochstämmen erreichen wir nur in der Jugendphase  des Baumes auch alle Früchte mit der Leiter. Bei älteren und höheren  werden wir uns auf die unteren Bereiche beschränken müssen. Die beste Strategie hier wäre: Tafelobst aus den unteren Baumbereichen heranziehen und weiter oben wirklich “Streuobst” zu produzieren, das dann auch herutergeschüttelt und zu Apfelsaft verarbeitet werden kann.

Anders bei Halbstämmen, die auf MM 106 – Unterlagen veredelt wurden und nur 4 m hoch werden. Hier können wir alle Arbeiten bequem mit der Leiter erledigen und Tafelobst vom gesamten Baum erneten.

Steuerung der Befruchtungsrate durch Konkurrenzblüher

Es gilt die Regel: Je mehr Blüten befruchtet werden, desto mehr Füchte muss ich hinterher abschneiden. 

Auf der Wiese im Streuobst-Sortengarten Remscheid-Reinshagen wachsen sehr viele Blumen, die zur gleichen Zeit wie die Apfelbäume blühen, hauptsächlich Löwenzahn und Wiesenschaumkraut. Im Jahr 2018 wurde die Wiese im Frühling gemäht, so dass Bienen und Hummeln sich voll und ganz auf die Apfelblüten konzentrieren konnten, und entsprechend gut wurden diese befruchtet. Mit der Folge, dass ich wochenlang mit kaum etwas Anderem beschäftigt war als dem manuellen Ausdünnen.

Der Versuch: wir lassen die Blümchen blühen

In diesem Jahr habe ich versucht, durch eine Förderung der Konkurrenzblüher die Befruchtungsrate bei den Apfelbäumen zu vermindern.

Das ist erst der Anfang. Eine Woche später wird sich die Wiese in ein Meer von Gelb verwandeln und danach kommen die Wiesenschaumkrautblüten. Vor allem die Honigbienen gehen erst einmal lieber auf die Blüten am Boden als die Obstbäume anzufliegen. Das ist eine echte Konkurrenz für die Apfelblüten.

Aber werden bei einer solch starken Konkurrenzsituation überhaupt noch die Obstbäume befruchtet? Das Ergebnis des Versuches wird im nächsten Beitrag mitgeteilt:

Weniger Fruchtausdünnung durch Förderung von Konkurrenzblühern: das Ergebnis.

 

 

 

Zuccalmagliorenette: Wuchs, und spezielle Pflegemaßnahmen

Wuchs:
Schwach.

Krone:
Kugelig, eher klein, mit Neigung zur Ungleichmäßigkeit.

Äste:
Leitäste schräg aufrecht. Seitenholz mittellang, dicht und dünnzweigig.

Fruchtholz:
Ungleichmäßig an den Leitästen und am Seitenholz verteilt. Es besteht vorwiegend aus mehrfach verzweigten Fruchtsprossen und Fructruten.

Baumschnitt und Pflege:
Die Triebkraft lässt bei reichem Fruchtertrag bald nach, deslbab ist wiederholt zu verjüngen. Ein mäßig starker Rückschnitt erzeiugt Holz- und Fuchtholzbildung im richtigen Verhältnis.

Ertrag und Ernte:
Früh einsetzend, reichlicher Fruchtansatz, Neigung zu kleinen Früchten, etwas Neigung zur Alternanz.

Früchte hängen bis zur Reife am Baum?
Ja.

Weitere Bemerkungen:
Robust gegenüber Krankheiten, Blüten/Früchte auslichten, um der Alternanz und der Kleinfüchtigkeit vorzubeugen

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>>>  Haben Sie eigene Erfahrungen mit dieser Sorte gemacht? Gerne können Sie einen Kommentar zu diesem Beitrag hinzufügen!

>>> Hinweise zu den Schnittechniken

Lang schneiden bedeutet: Leitäste und Seitenäste nur wenig einkürzen (wenig bis 1/3 des einjährigen Triebes wegschneiden).

Kurz schneiden bedeutet: Leitäste ud Seitenäste stärker einkürzen (mehr als 1/3 wegschneiden).

Mehr über den Erziehungsschnitt (Grundlagen des Öschbergschnitts (Mitteltrieb mit 3-5 Leitästen) erfahren Sie hier.

Mehr über den Erhaltungsschnitt und Verjüngungsschnitt erfahren Sie hier.

Zabergäurenette: Wuchs, und spezielle Pflegemaßnahmen

Wuchs:
Stark.

Krone:
Breit und flachkronig bis kugelig.

Äste:
Die schwach schräg aufgerichteten , oft fast waagerecht gestellten Leitäste sind ziemlich gleichmäßig mit mittellangzweigigem bis langen Seitenholz besetzt..

Fruchtholz:
Das Seitenholz ist gleichmäßig mit kurzen und langen Fruchtspießen und Fruchtruten bekleidet.

Baumschnitt und Pflege:
Nur wenig Schnitt erforderlich. Es genügt im Allgemeinen, wenn regelmäßig ausgelichtet wird.

Ertrag und Ernte:
Mittelfrüh einsetzend, Ertrag mittelhoch, Wechsel zwischen stärkeren und schwächeren Erträgen.

Früchte hängen bis zur Reife am Baum?
Ja.

Weitere Bemerkungen:
Robust gegenüber Krankheiten, Blüten/Früchte auslichten, um der Alternanz und der Kleinfüchtigkeit vorzubeugen

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>>> Hinweise zu den Schnittechniken

Lang schneiden bedeutet: Leitäste und Seitenäste nur wenig einkürzen (wenig bis 1/3 des einjährigen Triebes wegschneiden).

Kurz schneiden bedeutet: Leitäste ud Seitenäste stärker einkürzen (mehr als 1/3 wegschneiden).

Mehr über den Erziehungsschnitt (Grundlagen des Öschbergschnitts (Mitteltrieb mit 3-5 Leitästen) erfahren Sie hier.

Mehr über den Erhaltungsschnitt und Verjüngungsschnitt erfahren Sie hier.

Schöner von Herrnhut: Wuchs, und spezielle Pflegemaßnahmen

Wuchs:
Mittelstark.

Krone:
Aufstrebend kugelig (hochkugelig).

Äste:
Leitäste steil oder schräg aufrecht, dicht mit Seitenholz besetzt.

Fruchtholz:
Fruchtspieße und Fruchtruten stehen dicht an den Seitenästen.

Baumschnitt und Pflege:
Die Triebkraft lässt in Folge der großen Fruchtbarkeit bald nach. Bei alljährlicjem Überwachungsschnitt wird das Holzwachstum besser erhalten. Die Sorte erfordert aber eine öftere Verjüngung: sowohl der Leitäste als auch des Seitenholzes, weil sonst die Früchte klein und minderwertig bleiben.

Ertrag und Ernte:
Mittelfrüh einsetzend, hoch bis sehr hoch, Neigung zur Alternanz.

Früchte hängen bis zur Reife am Baum?
Ja.

Weitere Bemerkungen:
Für Tafelobst: Blüten/Früchte auslichten, um der Alternanz vorzubeugen

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>>> Hinweise zu den Schnittechniken

Lang schneiden bedeutet: Leitäste und Seitenäste nur wenig einkürzen (wenig bis 1/3 des einjährigen Triebes wegschneiden).

Kurz schneiden bedeutet: Leitäste ud Seitenäste stärker einkürzen (mehr als 1/3 wegschneiden).

Mehr über den Erziehungsschnitt (Grundlagen des Öschbergschnitts (Mitteltrieb mit 3-5 Leitästen) erfahren Sie hier.

Mehr über den Erhaltungsschnitt und Verjüngungsschnitt erfahren Sie hier.

Roter Herbstkalvill: Wuchs, und spezielle Pflegemaßnahmen

Wuchs:
Stark, im Ertrgasstadium noch mittelstark.

Krone:
Breite, flache Krone mit wenig Verzweigungen.

Äste:
Flache Leitäste mit Neigung zur Verkahlung.

Fruchtholz:
.

Baumschnitt und Pflege:
Der Schnitt zielt auf bessere Verzweigung und kleinere Krone.

Ertrag und Ernte:
Relativ spät einsetzend und relativ schwach, Alternanzneigung.Diese Aussagen von MÜHL bestätigen meine eigenen Erfahrungen. PETZOLD hingegen weist auf früh einsetzende, regelmaäßige und hohe Erträge hin, was ich bei Sämlingsunterlagen nicht bestätigen kann.

Früchte hängen bis zur Reife am Baum?
Starker Vorerntefruchtfall.

Weitere Bemerkungen:
Benötigt viel Pflege

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>>> Hinweise zu den Schnittechniken

Lang schneiden bedeutet: Leitäste und Seitenäste nur wenig einkürzen (wenig bis 1/3 des einjährigen Triebes wegschneiden).

Kurz schneiden bedeutet: Leitäste ud Seitenäste stärker einkürzen (mehr als 1/3 wegschneiden).

Mehr über den Erziehungsschnitt (Grundlagen des Öschbergschnitts (Mitteltrieb mit 3-5 Leitästen) erfahren Sie hier.

Mehr über den Erhaltungsschnitt und Verjüngungsschnitt erfahren Sie hier.

Roter Eiserapfel: Wuchs, und spezielle Pflegemaßnahmen

Wuchs:
Triploid. Starker bis sehr starker Wuchs.

Krone:
Breitkugelig.

Äste:
Kein Hinweis in der Fachliteratur und noch keine eigenen Erfahruungen.

Fruchtholz:
Blüte frosthart.

Baumschnitt und Pflege:
Kein Hinweis in der Fachliteratur und noch keine eigenen Erfahruungen.

Ertrag und Ernte:
Spät einsetzend.

Früchte hängen bis zur Reife am Baum?
Vorrntefruchtfall.

Weitere Bemerkungen:
Sehr robust

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>>> Hinweise zu den Schnittechniken

Lang schneiden bedeutet: Leitäste und Seitenäste nur wenig einkürzen (wenig bis 1/3 des einjährigen Triebes wegschneiden).

Kurz schneiden bedeutet: Leitäste ud Seitenäste stärker einkürzen (mehr als 1/3 wegschneiden).

Mehr über den Erziehungsschnitt (Grundlagen des Öschbergschnitts (Mitteltrieb mit 3-5 Leitästen) erfahren Sie hier.

Mehr über den Erhaltungsschnitt und Verjüngungsschnitt erfahren Sie hier.

Ribston Pepping: Wuchs, und spezielle Pflegemaßnahmen

Wuchs:
Triploid. Stark, bis ins späte Alter.

Krone:
Breitgeformte, umfangreiche Kronen mit kräftigen Fruchthölzern.

Äste:
Leitäste schräg aufrecht, später geneigt, dicht mit bald hängendem Seitenholz besetzt, das bald hängt. An ihm bildet sich das Fructholz.

Fruchtholz:
Blütenknospen schon am einjährigen Holz. Einjährige, seitliche Kurztriebe am zweijährigen Langtrieb. Während des Fruchtens kippen diese ungeschnittenen Ruten häufig ab und ermöglichen so eine natürlich Fruchtholzerneuerung.

Baumschnitt und Pflege:
Schnitt der Leitäste und der Leitäste lang.

Ertrag und Ernte:
Mittelfrüh, regelmäßig, aber kein Massenträger, da kräftiger Vorerntefruchtfall.

Früchte hängen bis zur Reife am Baum?
Vorerntefruchtfall.

Weitere Bemerkungen:

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Lang schneiden bedeutet: Leitäste und Seitenäste nur wenig einkürzen (wenig bis 1/3 des einjährigen Triebes wegschneiden).

Kurz schneiden bedeutet: Leitäste ud Seitenäste stärker einkürzen (mehr als 1/3 wegschneiden).

Mehr über den Erziehungsschnitt (Grundlagen des Öschbergschnitts (Mitteltrieb mit 3-5 Leitästen) erfahren Sie hier.

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Rheinischer Winterrambour: Wuchs, und spezielle Pflegemaßnahmen

Wuchs:
Triploid. Von Anfang an sehr starkes Wachstum, auch im Alter noch mittelstark. Stamm oft schief.

Krone:
Groß, weit ausladend, schirmartig, oft unregelmäßig.

Äste:
Starke, dicke, flache Leitäste.

Fruchtholz:
Braucht lange Zeit zur Entwicklung.

Baumschnitt und Pflege:
Soll nur mäßig geschnitten werden.

Ertrag und Ernte:
Spät einsetzend.

Früchte hängen bis zur Reife am Baum?
Ja, allerdings nach Baumreife starker Fruchfall.

Weitere Bemerkungen:

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>>> Hinweise zu den Schnittechniken

Lang schneiden bedeutet: Leitäste und Seitenäste nur wenig einkürzen (wenig bis 1/3 des einjährigen Triebes wegschneiden).

Kurz schneiden bedeutet: Leitäste ud Seitenäste stärker einkürzen (mehr als 1/3 wegschneiden).

Mehr über den Erziehungsschnitt (Grundlagen des Öschbergschnitts (Mitteltrieb mit 3-5 Leitästen) erfahren Sie hier.

Mehr über den Erhaltungsschnitt und Verjüngungsschnitt erfahren Sie hier.

Rheinischer Bohnapfel: Wuchs, und spezielle Pflegemaßnahmen

Wuchs:
Triploid. Anfangs eher langsam wachsend, später stark, ohne im Alter zu vergreisen.

Krone:
Große Bäume mit ausladender, breit-kugeliger oder pyramidaler Krone.

Äste:
Leitäste anfangs steil aufrecht, mitteldicht verzweigt mit kurzen bis mittellangen Seitenästen.

Fruchtholz:
Kurz.

Baumschnitt und Pflege:
Nach Erziehungsschnitt später nur auslichten. Nur wenig Schnittaufwand. Bei älteren Bäumen ist eine zweitweise Verjüngung der Krone angebracht.

Ertrag und Ernte:
Spät einsetzend, mit zunehmendem Alter immer höher, alternierend.

Früchte hängen bis zur Reife am Baum?
Ja, Früchte hängen sehr fest am Baum (sturmfest!).

Weitere Bemerkungen:
So spät wie möglich ernten. Ausdünnung lohnt sich nicht, das der Baum nicht als Tafelapfel genutzt wird

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Lang schneiden bedeutet: Leitäste und Seitenäste nur wenig einkürzen (wenig bis 1/3 des einjährigen Triebes wegschneiden).

Kurz schneiden bedeutet: Leitäste ud Seitenäste stärker einkürzen (mehr als 1/3 wegschneiden).

Mehr über den Erziehungsschnitt (Grundlagen des Öschbergschnitts (Mitteltrieb mit 3-5 Leitästen) erfahren Sie hier.

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Prinz Albrecht von Preußen: Wuchs, und spezielle Pflegemaßnahmen

Wuchs:
Anfangs mittelstark, später schwach.

Krone:
Eher gedrungen, breitkugelig.

Äste:
Leitäste neigen zum Herunterhängen. Dichtes Seitenholz, hat die Neigung, kreuz und quer zu wachsen.

Fruchtholz:
Kurzes Fruchtholz.

Baumschnitt und Pflege:
Im Erziehungsstadium häufiger Leitäste kürzen, um sie zu kräftigen. Laufende Überwachungsschnitte. Erschöpft sich schnell, deshalb häufig Fruchtäste erneuern.

Ertrag und Ernte:
Früh einsetzend, hoch, regelmäßig, deshalb Neigung zur Erschöpfung.

Früchte hängen bis zur Reife am Baum?
Ja.

Weitere Bemerkungen:
Äpfel hängen wegen der kurzen Stiele sehr eng zusammen, deshalb Gefahr der fortschreitenden Fruchtfäulnis schon am Baum. Aus diesem Grund unbedingt Blüten- oder Früchteausdünnung. Dies beugt auch der Erschöpfung des sehr fruchtbaren Baumes vor

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Lang schneiden bedeutet: Leitäste und Seitenäste nur wenig einkürzen (wenig bis 1/3 des einjährigen Triebes wegschneiden).

Kurz schneiden bedeutet: Leitäste ud Seitenäste stärker einkürzen (mehr als 1/3 wegschneiden).

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Pinova: Wuchs, und spezielle Pflegemaßnahmen

Wuchs:
Im Vollertrag schwacher Wuchs.

Krone:
Aufrecht, pyramidal, etwas sparriges Wuchsbild.

Äste:
Aufrecht, mit mittelguter Verzweigung.

Fruchtholz:
.

Baumschnitt und Pflege:
Überwachungsschnitt, der eine laufende Trieberneuerung bewirkt und der Vergreisung vorbeugt.

Ertrag und Ernte:
Hoch und regelmäßig.

Früchte hängen bis zur Reife am Baum?
Ja.

Weitere Bemerkungen:
Die Sorte neigt zum Nachblühen. Ausdünnen ist zur Erzielung ausreichend großer rüchte anzuraten

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Lang schneiden bedeutet: Leitäste und Seitenäste nur wenig einkürzen (wenig bis 1/3 des einjährigen Triebes wegschneiden).

Kurz schneiden bedeutet: Leitäste ud Seitenäste stärker einkürzen (mehr als 1/3 wegschneiden).

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Parkers Pepping: Wuchs, und spezielle Pflegemaßnahmen

Wuchs:
Schwach.

Krone:
Kleine, bereitkugelige Kronen mit viel kurzem Fruchtholz.

Äste:
.

Fruchtholz:
Kurz.

Baumschnitt und Pflege:
.

Ertrag und Ernte:
Ertrag früh einsetzend, regelmäig und hoch. Kann schnell zur Erschöpfung führen, wenn der Baum nicht regelmäßig mit Wasser und Nährstoffen versorgt wird..

Früchte hängen bis zur Reife am Baum?
.

Weitere Bemerkungen:
Sehr robust, braucht allerdings genügend Feuchtigkeit und Nährstoffe

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Kurz schneiden bedeutet: Leitäste ud Seitenäste stärker einkürzen (mehr als 1/3 wegschneiden).

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Ontario: Wuchs, und spezielle Pflegemaßnahmen

Wuchs:
Anfänglich kräftig bis mittelstark, im Vollertragsalter nur noch schwach.

Krone:
Hochoval, mittlere Größe bei starkwachsenden Unterlagen, geht im Alter in die Breite.

Äste:
Schwache Neigung zur Verzweigung, dadurch Gefahr der Verkahlung der unteren Astbereiche.

Fruchtholz:
.

Baumschnitt und Pflege:
Der Schnitt ist unproblematisch. Bei kräftigem Wuchs längerer, ansonsten kürzerer Schnitt. Zur Förderung der Verzweigung Triebe oder Äste in gemäßigter Zahl anschneiden. Die Blühwilligkeit wird dadurch kaum .benachteiligt.

Ertrag und Ernte:
Früh einsetzend, anfangs reichlich und regelmäßig. Langfristig wir die Ertragsleistung allerdings nur als mittelmäßig eingestuft.

Früchte hängen bis zur Reife am Baum?
Neigung zu Vorerntefruchtfall.

Weitere Bemerkungen:
Neigung zu Krebsbefall bei nassen und schweren Böden

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Lang schneiden bedeutet: Leitäste und Seitenäste nur wenig einkürzen (wenig bis 1/3 des einjährigen Triebes wegschneiden).

Kurz schneiden bedeutet: Leitäste ud Seitenäste stärker einkürzen (mehr als 1/3 wegschneiden).

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Luxemburger Renette / Luxemburger Triumpf: Wuchs, und spezielle Pflegemaßnahmen

Wuchs:
Starker bis sehr starker Wuchs.

Krone:
Krone im Alter mittelgroß, außen überhängend.

Äste:
Leitäste schräg abgewinkelt, die bei unterlassenem Schnitt leicht verkahlen.

Fruchtholz:
Treibt lange Zweige, die fruchtbeladen herabhängen.

Baumschnitt und Pflege:
.

Ertrag und Ernte:
Spät einsetzend dann alle 2 Jahre sehr hoch.

Früchte hängen bis zur Reife am Baum?
Ja.

Weitere Bemerkungen:
Für Tafelobst: Blüten/Früchte auslichten, um der Alternanz vorzubeugen

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Lang schneiden bedeutet: Leitäste und Seitenäste nur wenig einkürzen (wenig bis 1/3 des einjährigen Triebes wegschneiden).

Kurz schneiden bedeutet: Leitäste ud Seitenäste stärker einkürzen (mehr als 1/3 wegschneiden).

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London Pepping: Wuchs, und spezielle Pflegemaßnahmen

Wuchs:
Mittelstark.

Krone:
Klein bis Mittelgroß, später breitkugelig. Bildet kräftige Stämme.

Äste:
Zumeist aufstrebende Äste mit feinverzweigten Trieben.

Fruchtholz:
.

Baumschnitt und Pflege:
Häufigere Schnittmaßnahmen zur besseren Kronendurchlichtung und zur Fruchtholzerneuerung.

Ertrag und Ernte:
Früh einsetzend, hoch. Bei extensiven Kulturen Neigung zur Alternanz.

Früchte hängen bis zur Reife am Baum?
Ja.

Weitere Bemerkungen:
Für Tafelobst: Blüten/Früchte auslichten, um der Alternanz vorzubeugen

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Lang schneiden bedeutet: Leitäste und Seitenäste nur wenig einkürzen (wenig bis 1/3 des einjährigen Triebes wegschneiden).

Kurz schneiden bedeutet: Leitäste ud Seitenäste stärker einkürzen (mehr als 1/3 wegschneiden).

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Krügers Dickstiel: Wuchs, und spezielle Pflegemaßnahmen

Wuchs:
Mittelstark, auf stark wachsenden Unterlagen stark.

Krone:
Hochkugelig, Wegen langer, kippender Fruchtruten Neigung zu hängender Krone.

Äste:
Typische Fruchtbögen.

Fruchtholz:
Lange Fruchtruten.

Baumschnitt und Pflege:
Beim Kronenaufbau Leitäste stärken (häufigerer Rückschnitt), um der Neigung zur hängenden Krone entgegenzuwirken.

Ertrag und Ernte:
Spät einsetzend, dann hoch und regelmäßig.

Früchte hängen bis zur Reife am Baum?
Ja.

Weitere Bemerkungen:

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Lang schneiden bedeutet: Leitäste und Seitenäste nur wenig einkürzen (wenig bis 1/3 des einjährigen Triebes wegschneiden).

Kurz schneiden bedeutet: Leitäste ud Seitenäste stärker einkürzen (mehr als 1/3 wegschneiden).

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Königlicher Kurzstiel: Wuchs, und spezielle Pflegemaßnahmen

Wuchs:
Schwach.

Krone:
Mittelgroß, flachkugelig und geschlossen.

Äste:
Gut verzweigt.

Fruchtholz:
Kurz.

Baumschnitt und Pflege:
Aufmerksamer, aber sparsamer Schnitt dient der Trieberneuerung und soll der Vergreisung vorbeugen.

Ertrag und Ernte:
Früh einsetzend, mittelhoch, auf Sämlingsunterlagen Neigung zur Alternanz.

Früchte hängen bis zur Reife am Baum?
Früchte drücken sich wegen des kurzen Stiels häufig schon vorzeitig ab.

Weitere Bemerkungen:
Braucht viel Pflege, anspruchsvoll. Für Tafelobst: Blüten/Früchte ausdünnen wegen Neigung zur Kleinfrüchtigkeit

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Lang schneiden bedeutet: Leitäste und Seitenäste nur wenig einkürzen (wenig bis 1/3 des einjährigen Triebes wegschneiden).

Kurz schneiden bedeutet: Leitäste ud Seitenäste stärker einkürzen (mehr als 1/3 wegschneiden).

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Karmijn de Sonaville: Wuchs, und spezielle Pflegemaßnahmen

Wuchs:
Triploid. Stark, auch noch im Vollertrag.

Krone:
Groß und breit, ähnlich Boskoop.

Äste:
Wenige, langnodige Triebe. Auf wüchsigen Böden kann es zur verstärkten Triebbildung kommen. Dann ist konsequentes Herunterbinden angezeigt, um den Baum zu beruhigen.

Fruchtholz:
.

Baumschnitt und Pflege:
Nach Aufbau der Krone nur noch Sommerschnitt zur Beruhigung der Bäume und zum Auslichten.

Ertrag und Ernte:
Relativ früh einsetzend, mittelhoch, Neigung zur Alternanz. Mitunter starker Junifruchtfall.

Früchte hängen bis zur Reife am Baum?
Ja.

Weitere Bemerkungen:
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Lang schneiden bedeutet: Leitäste und Seitenäste nur wenig einkürzen (wenig bis 1/3 des einjährigen Triebes wegschneiden).

Kurz schneiden bedeutet: Leitäste ud Seitenäste stärker einkürzen (mehr als 1/3 wegschneiden).

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Kardinal Bea: Wuchs, und spezielle Pflegemaßnahmen

Wuchs:
Schwach im Vollertragsalter.

Krone:
Klein, flach.

Äste:
Sehr auffällig: schwach verzweigte, kurztriebige, später überhängende Leitäste.

Fruchtholz:
Kurztriebe ein- und mehrjährig, durchgehend an den wenigen Ästen.

Baumschnitt und Pflege:
Um die Verzweigungen zu fördern, häufiger Schnitte der Leitäste. Vermeidung vorzeitiger Vergreisung durch regelmäßigen Überwachungsschnitt.

Ertrag und Ernte:
Früh einsetzend, hohe Fruchtbarkeit. Es werden aber durch die lichten Kronen keine hohen Mengen geerntet werden können.

Früchte hängen bis zur Reife am Baum?
Ja.

Weitere Bemerkungen:

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Lang schneiden bedeutet: Leitäste und Seitenäste nur wenig einkürzen (wenig bis 1/3 des einjährigen Triebes wegschneiden).

Kurz schneiden bedeutet: Leitäste ud Seitenäste stärker einkürzen (mehr als 1/3 wegschneiden).

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Kaiser Wilhelm: Wuchs, und spezielle Pflegemaßnahmen

Wuchs:
Triploid. Sehr Starker Wuchs, auch noch im Vollertragsalter. Auf Sämlingsunterlage kann ein Apfelbaum der Sorte “Kaiser Wilhelm” einen Durchmesser von mehr als 12 Metern erreichen.

Krone:
Sehr groß und hoch.

Äste:
Anfangs mittelsteil bis steil aufrechten Leitästen, später mehr in die Breite und waagerecht stehend. Lange und dicht verzweigte Seitenäste.

Fruchtholz:
Fruchtholz mit Kurztrieben gleichmäßig an Leitästen und an kräftigen, langen Seitenästen verteilt.

Baumschnitt und Pflege:
Schonender Schnitt, die Krone begnügt sich mit regelmäßigem Auslichten. Verjüngungsschnitt nur in fortgeschrittenem Alter notwendig. Bei schwachem Schnittb ildet sich in reichem Maße Fruchtholz, bei stärkerem Schnitt entstehen zu viele Holztriebe, die den Kronenaufbau unübersichtlich machen.

Ertrag und Ernte:
Spät einsetzend, alternierend.

Früchte hängen bis zur Reife am Baum?
Ja.

Weitere Bemerkungen:
Für Tafelobst: Blüten/Früchte auslichten, um der Alternanz vorzubeugen

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>>> Hinweise zu den Schnittechniken

Lang schneiden bedeutet: Leitäste und Seitenäste nur wenig einkürzen (wenig bis 1/3 des einjährigen Triebes wegschneiden).

Kurz schneiden bedeutet: Leitäste ud Seitenäste stärker einkürzen (mehr als 1/3 wegschneiden).

Mehr über den Erziehungsschnitt (Grundlagen des Öschbergschnitts (Mitteltrieb mit 3-5 Leitästen) erfahren Sie hier.

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Jakob Fischer: Wuchs, und spezielle Pflegemaßnahmen

Wuchs:
Triploid. Sehr stark, auch im Vollertragsalter.

Krone:
Groß, breit-pyramidal.

Äste:
Zahlreiche lange Äste, die zum Ausbrechen neigen.

Fruchtholz:
Die Langtriebe sind mit ein- und mehrjährigen kurzen Fruchtrieben besetzt.

Baumschnitt und Pflege:
Die lang wachsenden Leit- und Seitenäste müssen stark genug erzogen werden, damit sie nicht brechen können.

Ertrag und Ernte:
Mittelhoch, regelmäßig.

Früchte hängen bis zur Reife am Baum?
Neigt – wenn er reif ist – wegen kurzer Stiele zu Fruchtfall.

Weitere Bemerkungen:

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>>> Hinweise zu den Schnittechniken

Lang schneiden bedeutet: Leitäste und Seitenäste nur wenig einkürzen (wenig bis 1/3 des einjährigen Triebes wegschneiden).

Kurz schneiden bedeutet: Leitäste ud Seitenäste stärker einkürzen (mehr als 1/3 wegschneiden).

Mehr über den Erziehungsschnitt (Grundlagen des Öschbergschnitts (Mitteltrieb mit 3-5 Leitästen) erfahren Sie hier.

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Ingrid Marie: Wuchs, und spezielle Pflegemaßnahmen

Wuchs:
Mittelstark.

Krone:
Breitkugelig, ausladend, später hängend. Als Folge starker Verzweigung ziemlich dicht.

Äste:
Anfangs steile Leitäste, später lässt der Wuchs nach. Wuchs der Äste und Triebe meist hängend. Langtriebbildung vorherrschend, diese sind durchgehend mit seitlichen Kurztrieben besetzt.

Fruchtholz:
Vorherrschend sind zweijährige Langtriebe, die seitlich weitgehend regelmäßig mit einjährigen Kurztrieben besetzt sind, diese fruchten dann endständig.

Baumschnitt und Pflege:
Aufbauschnitte, laufende Überwachung, auslichten und Fruchtäste erneuern. Zu lange Trieb neigen dazu, von innen zu verkahlen, deshalb Anschnitt.

Ertrag und Ernte:
Früh einsetzend, hoch, Neigung zur Alternanz.

Früchte hängen bis zur Reife am Baum?
Kein Hinweis in der Fachliteratur und noch keine eigenen Erfahruungen.

Weitere Bemerkungen:

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>>> Hinweise zu den Schnittechniken

Lang schneiden bedeutet: Leitäste und Seitenäste nur wenig einkürzen (wenig bis 1/3 des einjährigen Triebes wegschneiden).

Kurz schneiden bedeutet: Leitäste ud Seitenäste stärker einkürzen (mehr als 1/3 wegschneiden).

Mehr über den Erziehungsschnitt (Grundlagen des Öschbergschnitts (Mitteltrieb mit 3-5 Leitästen) erfahren Sie hier.

Mehr über den Erhaltungsschnitt und Verjüngungsschnitt erfahren Sie hier.

Horneburger Pfannkuchenapfel: Wuchs, und spezielle Pflegemaßnahmen

Wuchs:
Triploid. Zuerst stark, dann mittelstark.

Krone:
Kegelförmig, breit-rund, weit ausladend, licht.

Äste:
Kräftig, weniger gut verzweigt.

Fruchtholz:
.

Baumschnitt und Pflege:
Erhaltungsschnitt zielt auf bessere Verzweigung und verhütet vorzeitiges Vergreisen.

Ertrag und Ernte:
Spät einsetzend, gleichmäßig, hoch.

Früchte hängen bis zur Reife am Baum?
Ja.

Weitere Bemerkungen:

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>>> Hinweise zu den Schnittechniken

Lang schneiden bedeutet: Leitäste und Seitenäste nur wenig einkürzen (wenig bis 1/3 des einjährigen Triebes wegschneiden).

Kurz schneiden bedeutet: Leitäste ud Seitenäste stärker einkürzen (mehr als 1/3 wegschneiden).

Mehr über den Erziehungsschnitt (Grundlagen des Öschbergschnitts (Mitteltrieb mit 3-5 Leitästen) erfahren Sie hier.

Mehr über den Erhaltungsschnitt und Verjüngungsschnitt erfahren Sie hier.

Gravensteiner: Wuchs, und spezielle Pflegemaßnahmen

Wuchs:
Triploid. Von Jugend an starker bis sehr starker Wuchs.

Krone:
Sehr groß, hoch, breit gewölbt und ausladend.

Äste:
Leitäste stehen steil aufrecht und mäßig verzweigt. Seitenäste etwas überhängend. Verzweigungstendenz nicht ausgeprägt, deshalb Neigung zur Verkahlung im Kroneninneren.

Fruchtholz:
Einjährige Fruchttiebe an zweijährigem Langtrieb (50 %) und einjährige Langtriebe (25 %), beide endständig fruchtend. Durch ständigen Schnitt ist diese Verteilung selbst bei 25-jährigen Hochstämmen auf starkwachsender Unterlage beizubehalten (Hartmann, Bavendorf).

Baumschnitt und Pflege:
Wuchshemmende Maßnahmen durch jährlichen Schnitt nach der Blüte und Sommerschnitt. Durch Herunterbinden und Sommerschnitt Kurztriebbildung fördern.

Ertrag und Ernte:
Spät einsetzend, neigt zum Alternieren. Beim Älterwerden verschwindet die Alternanz zunehmend. Ertrag langfristig gesehen an geeigneten Standorten mittelmäßig bis gut. Fallobstanteil 20 %.

Früchte hängen bis zur Reife am Baum?
Neigt zu vorzeitigem Fruchfall (Früchte drücken sich gegenseitig ab wegen kurzer Stiele + hohes Fruchtgewicht).

Weitere Bemerkungen:
Braucht intensive Pflege. Äpfel so spät wie möglich ernten (schwierig wegen Vorerntefruchtfall). Blüten/Früchte auslichten, um der Alternanz vorzubeugen

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>>> Hinweise zu den Schnittechniken

Lang schneiden bedeutet: Leitäste und Seitenäste nur wenig einkürzen (wenig bis 1/3 des einjährigen Triebes wegschneiden).

Kurz schneiden bedeutet: Leitäste ud Seitenäste stärker einkürzen (mehr als 1/3 wegschneiden).

Mehr über den Erziehungsschnitt (Grundlagen des Öschbergschnitts (Mitteltrieb mit 3-5 Leitästen) erfahren Sie hier.

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Graue Französische Renette: Wuchs, und spezielle Pflegemaßnahmen

Wuchs:
Triploid. Anfangs sehr stark, dann schwächer.

Krone:
Groß bis mittelgroß, breitkugelig, selten geschlossen und bei schwachem Schnitt betonte Fruchtbogenbildung.

Äste:
.

Fruchtholz:
Kein Hinweis in der Fachliteratur und noch keine eigenen Erfahruungen.

Baumschnitt und Pflege:
.

Ertrag und Ernte:
Früh einsetzend, regelmäßig, hoch. Fachgerechtes Ausdünnen bei hoher Behangdichte verbessert die Fruchteigenschaften.

Früchte hängen bis zur Reife am Baum?
Neigung zu vorzeitigem Fruchtfall.

Weitere Bemerkungen:

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Lang schneiden bedeutet: Leitäste und Seitenäste nur wenig einkürzen (wenig bis 1/3 des einjährigen Triebes wegschneiden).

Kurz schneiden bedeutet: Leitäste ud Seitenäste stärker einkürzen (mehr als 1/3 wegschneiden).

Mehr über den Erziehungsschnitt (Grundlagen des Öschbergschnitts (Mitteltrieb mit 3-5 Leitästen) erfahren Sie hier.

Mehr über den Erhaltungsschnitt und Verjüngungsschnitt erfahren Sie hier.

Goldparmäne: Wuchs, und spezielle Pflegemaßnahmen

Wuchs:
In der Jugendphase mittelstark und steil, im Vollertragsstadium schwach.

Krone:
Schmale, hochgewachsene Kronen, fruchten meist nur noch außen und oben.

Äste:
Steile Leitäste, Seitenäste typisch kurz, alle möglichst flach oder waagerecht anbinden. Äste verzweigen schwach.

Fruchtholz:
Seitliche Kurztriebe am zweijährigem Langtrieb und achselständige Blüten am einjährigen Langtrieb.

Baumschnitt und Pflege:
Jährlicher Schnitt, kräftiges Verjüngen, ansonsten entstehen überbaute Kronen mit Vergreisung und minderwertigen Früchten.

Ertrag und Ernte:
Früh, mäßig fruchtbar (obwohl selbst guter Befruchter), mäßig alternierend.

Früchte hängen bis zur Reife am Baum?
Vorerntefruchtfall 20 %.

Weitere Bemerkungen:
In feuchten Gebieten und in Waldnähe starke Schorfneigung. Braucht intensive Pflege und gute Duchlüftung und Belichtung

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>>> Hinweise zu den Schnittechniken

Lang schneiden bedeutet: Leitäste und Seitenäste nur wenig einkürzen (wenig bis 1/3 des einjährigen Triebes wegschneiden).

Kurz schneiden bedeutet: Leitäste ud Seitenäste stärker einkürzen (mehr als 1/3 wegschneiden).

Mehr über den Erziehungsschnitt (Grundlagen des Öschbergschnitts (Mitteltrieb mit 3-5 Leitästen) erfahren Sie hier.

Mehr über den Erhaltungsschnitt und Verjüngungsschnitt erfahren Sie hier.

Gloster: Wuchs, und spezielle Pflegemaßnahmen

Wuchs:
Starker bis sehr starker Wuchs.

Krone:
Krone straff aufrecht und eng.

Äste:
Leitäste lang, steil und wenig verzweigt. Herunterbinden und lange Anschnitte der Äste, um die Verzweigungen zu fördern.

Fruchtholz:
Kurztriebe einjährig und Langtriebe, terminal fruchtend.

Baumschnitt und Pflege:
Die starke Triebigkeit muss verringert werden. Sommerschnitte zielen auf eine gute Durchlichtung der Krone ab.

Ertrag und Ernte:
Hohe Behangsdichten vermeiden.

Früchte hängen bis zur Reife am Baum?
Ja.

Weitere Bemerkungen:

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Lang schneiden bedeutet: Leitäste und Seitenäste nur wenig einkürzen (wenig bis 1/3 des einjährigen Triebes wegschneiden).

Kurz schneiden bedeutet: Leitäste ud Seitenäste stärker einkürzen (mehr als 1/3 wegschneiden).

Mehr über den Erziehungsschnitt (Grundlagen des Öschbergschnitts (Mitteltrieb mit 3-5 Leitästen) erfahren Sie hier.

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Gewürzluiken: Wuchs, und spezielle Pflegemaßnahmen

Wuchs:
Stark, im Alter mittelstark. Gilt, obwohl diploid als einer der größten Apfelbäume.

Krone:
Hohe und sehr breite Krone, dicht und stark verzeigt.

Äste:
Sehr lange, aufstrebende Leitäste, mit starker Verzweigung. Auch die Seitenäste verzeigen sich stark. Typisch sind die stark überhängenden Triebe.

Fruchtholz:
.

Baumschnitt und Pflege:
Nur wenig Schnittmaßnahmen erforderlich.

Ertrag und Ernte:
Mittelfrüh einsetzend und regelmäßig.

Früchte hängen bis zur Reife am Baum?
Ja, allerdings neigen die Früchte dazu, sich wegen des kurzen Stieles gegenseitig abzudrücken.

Weitere Bemerkungen:
Laubaustrieb sehr spät

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Lang schneiden bedeutet: Leitäste und Seitenäste nur wenig einkürzen (wenig bis 1/3 des einjährigen Triebes wegschneiden).

Kurz schneiden bedeutet: Leitäste ud Seitenäste stärker einkürzen (mehr als 1/3 wegschneiden).

Mehr über den Erziehungsschnitt (Grundlagen des Öschbergschnitts (Mitteltrieb mit 3-5 Leitästen) erfahren Sie hier.

Mehr über den Erhaltungsschnitt und Verjüngungsschnitt erfahren Sie hier.

Geheimrat Dr. Oldenburg: Wuchs, und spezielle Pflegemaßnahmen

Wuchs:
Anfangs kräftig, später nur mittelstark bis schwach.

Krone:
Tendenz zur Ungleichmäßigkeit, anfangs aufrecht, später breitkugelig mit hängenden Seitenzweigen.

Äste:
Leitäste schräg aufwärts, neigen sich später herab.

Fruchtholz:
Kurz: kurze Fruchtsprosse und Fruchtspiesse, die gleichmäßig an den Seitentrieben und den Leitästen verteilt sind.

Baumschnitt und Pflege:
Regelmäßiger alljährlicher Überwachungsschnitt, damit sie nicht zu dicht wird. Die Triebkraft lässt bei reichem Fruchtertrag späterhin nach, dann muss der Baum verjüngt werden. Bei nur schwachem Rückschnitt bildet sich in sehr reichem Maße Fruchtholz, das allerdings dann nur sehr kleine Früchte produziert.

Ertrag und Ernte:
Früh einsetzend, hoch bis sehr hoch, regelmäßig.

Früchte hängen bis zur Reife am Baum?
Vorerntefruchtfall.

Weitere Bemerkungen:
Bei schweren und dichten Böden ziemlich krebsanfällig

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Lang schneiden bedeutet: Leitäste und Seitenäste nur wenig einkürzen (wenig bis 1/3 des einjährigen Triebes wegschneiden).

Kurz schneiden bedeutet: Leitäste ud Seitenäste stärker einkürzen (mehr als 1/3 wegschneiden).

Mehr über den Erziehungsschnitt (Grundlagen des Öschbergschnitts (Mitteltrieb mit 3-5 Leitästen) erfahren Sie hier.

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Französische Goldrenette: Wuchs, und spezielle Pflegemaßnahmen

Wuchs:
Mittelstark.

Krone:
Hochkugelig, eher klein. Baum wird nicht sehr alt.

Äste:
Leitäste Schlank und aufstrebend, Seitenäste schlank und mit zahlreichen Trieben.

Fruchtholz:
Regelmäßig schneiden, um Kleinfüchtigkeit zu vermeiden.

Baumschnitt und Pflege:
.

Ertrag und Ernte:
Früh einsetzend und hoch.

Früchte hängen bis zur Reife am Baum?
Kein Hinweis in der Fachliteratur und noch keine eigenen Erfahruungen.

Weitere Bemerkungen:
Für Tafelobst: neigt zu kleinen Früchten, deshalb Blüten/Früchte vereinzeln

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Lang schneiden bedeutet: Leitäste und Seitenäste nur wenig einkürzen (wenig bis 1/3 des einjährigen Triebes wegschneiden).

Kurz schneiden bedeutet: Leitäste ud Seitenäste stärker einkürzen (mehr als 1/3 wegschneiden).

Mehr über den Erziehungsschnitt (Grundlagen des Öschbergschnitts (Mitteltrieb mit 3-5 Leitästen) erfahren Sie hier.

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Finkenwerder Herbstprinz: Wuchs, und spezielle Pflegemaßnahmen

Wuchs:
Mittelstark.

Krone:
Kompakt und flachkugelig, höchstens mittelgroß.

Äste:
Leitäste überhängend. Leitäste und Seitenäste neigen zum Verkahlen. Seitenäste teilweise gabelig.

Fruchtholz:
Ein- und mehrjährige Kurztriebe, die endständig fruchten.

Baumschnitt und Pflege:
Wenn der Holztrieb nachlässt, ist häufige Trieberneuerung durch Überwachungsschnitt notwendig.

Ertrag und Ernte:
Früh einsetzend, regelmäßig, hoch.

Früchte hängen bis zur Reife am Baum?
Weitgehend.

Weitere Bemerkungen:

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Lang schneiden bedeutet: Leitäste und Seitenäste nur wenig einkürzen (wenig bis 1/3 des einjährigen Triebes wegschneiden).

Kurz schneiden bedeutet: Leitäste ud Seitenäste stärker einkürzen (mehr als 1/3 wegschneiden).

Mehr über den Erziehungsschnitt (Grundlagen des Öschbergschnitts (Mitteltrieb mit 3-5 Leitästen) erfahren Sie hier.

Mehr über den Erhaltungsschnitt und Verjüngungsschnitt erfahren Sie hier.

Dülmener Rosenapfel: Wuchs, und spezielle Pflegemaßnahmen

Wuchs:
Kräftig, in der Jugend mehr aufrecht, mit Einsetzen des Ertrages breiter werdend.

Krone:
Starke Pyramide, späterbreitrund und ausladend.

Äste:
Leitäste schräg aufrecht, später geneigt bis hängend.

Fruchtholz:
Fruchtruten und Sprosse.

Baumschnitt und Pflege:
In der Ertragsphase mäßiger Rückschnitt alle 3-4 Jahre.

Ertrag und Ernte:
Trägt bei Sämlingsunterlagen erst im 7. oder 8. Standjahr Früchte. Mittelhoch, neigt zur Alternanz, Früchte hängen einzeln.

Früchte hängen bis zur Reife am Baum?
Windanfällig.

Weitere Bemerkungen:
Blüten/Früchte auslichten, um der Alternanz vorzubeugen

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Lang schneiden bedeutet: Leitäste und Seitenäste nur wenig einkürzen (wenig bis 1/3 des einjährigen Triebes wegschneiden).

Kurz schneiden bedeutet: Leitäste ud Seitenäste stärker einkürzen (mehr als 1/3 wegschneiden).

Mehr über den Erziehungsschnitt (Grundlagen des Öschbergschnitts (Mitteltrieb mit 3-5 Leitästen) erfahren Sie hier.

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Discovery: Wuchs, und spezielle Pflegemaßnahmen

Wuchs:
Anfangs mittelstark, im Vollertrag schwach.

Krone:
Wuchs anfänglich etwas steil, danach kleine, breite Krone.

Äste:
Anfangs steile Leitäste mit dünnen Seitenästen, die nach außen leicht überhängen.

Fruchtholz:
Vorrangig Kurztriebe, stehen teilweise zu dicht und sollten ausgedünnt werden.

Baumschnitt und Pflege:
Regelmäßiger Überwachungsschnitt zielt auf den Erhalt der Triebkraft und soll dem vorzeitigen Vergreisen des Baumes entgegenwirken. Junge Triebe sollten regelmäßig zurückgeschnitten werden.

Ertrag und Ernte:
Verzögert, dann mittelhoch, aber regelmäßig.

Früchte hängen bis zur Reife am Baum?
Neigung zu stärkerem Junifruchtfall.

Weitere Bemerkungen:
Ausdünnen nach gutem Fruchtansatz verhilft zu größeren Früchten und beugt einer Erschöpfung des Baumes vor

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Lang schneiden bedeutet: Leitäste und Seitenäste nur wenig einkürzen (wenig bis 1/3 des einjährigen Triebes wegschneiden).

Kurz schneiden bedeutet: Leitäste ud Seitenäste stärker einkürzen (mehr als 1/3 wegschneiden).

Mehr über den Erziehungsschnitt (Grundlagen des Öschbergschnitts (Mitteltrieb mit 3-5 Leitästen) erfahren Sie hier.

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Danziger Kantapfel: Wuchs, und spezielle Pflegemaßnahmen

Wuchs:
Kräftiger Wuchs, Äste eher lang, aber nicht dick.

Krone:
Im späteren Stadium breit und dabei hochgewölbt, mit mächtigem Durchmesser. und licht mit sparrigen Verzweigungen.

Äste:
Steile Leitäste mit vielen dünnen, stark verzweigten Trieben und sparrige Vergabelungen, stehen später waagerecht ab und so entsteht die breite Krone.

Fruchtholz:
Kurzes, zahlreiches Fruchtholz.

Baumschnitt und Pflege:
Schnitt der Leitäste und des Fruchtholzes kurz, damit die Äste dicker werden. Regelmäßiger Auslichtungsschnitt erforderlich.

Ertrag und Ernte:
Mittelhoch und regelmäßig.

Früchte hängen bis zur Reife am Baum?
Ja.

Weitere Bemerkungen:

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Lang schneiden bedeutet: Leitäste und Seitenäste nur wenig einkürzen (wenig bis 1/3 des einjährigen Triebes wegschneiden).

Kurz schneiden bedeutet: Leitäste ud Seitenäste stärker einkürzen (mehr als 1/3 wegschneiden).

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Boskoop: Wuchs, und spezielle Pflegemaßnahmen

Wuchs:
Triploid. Von Jugend an sehr stark und kräftig.

Krone:
Sehr groß und eher breit.

Äste:
Schwach schräg aufgerichtete oder fast waagerechte Leitäste, die ziemlich gleichmäßig mit Seitenästen besetzt sind.

Fruchtholz:
In der Aufbauphase einjährige Kurztriebe, ednständig an Langtrieben fruchtend. In der Ruhephase mehrjährige Kurztriebe (Quirlholz).

Baumschnitt und Pflege:
Erfordert nach dem Kronenaufbau wenig Schnitt und nur gelegentliches Auslichten.

Ertrag und Ernte:
Setzt zögernd ein, vor allem bei starkem Wuchs. Ausgeprägte Neigung zur Alternanz. Starke Behänge möglichst schon vor der Vollblüte ausdünnen.

Früchte hängen bis zur Reife am Baum?
Ja.

Weitere Bemerkungen:

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Lang schneiden bedeutet: Leitäste und Seitenäste nur wenig einkürzen (wenig bis 1/3 des einjährigen Triebes wegschneiden).

Kurz schneiden bedeutet: Leitäste ud Seitenäste stärker einkürzen (mehr als 1/3 wegschneiden).

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Birnförmiger Apfel: Wuchs, und spezielle Pflegemaßnahmen

Wuchs:
Sehr stark.

Krone:
Hoch und pyramidal.

Äste:
Leitäste steil aufrecht.

Fruchtholz:
Kein Hinweis in der Fachliteratur und noch keine eigenen Erfahruungen.

Baumschnitt und Pflege:
Kein Hinweis in der Fachliteratur und noch keine eigenen Erfahruungen.

Ertrag und Ernte:
Mittelhoch bis hoch, regelmäßig.

Früchte hängen bis zur Reife am Baum?
ja.

Weitere Bemerkungen:

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Lang schneiden bedeutet: Leitäste und Seitenäste nur wenig einkürzen (wenig bis 1/3 des einjährigen Triebes wegschneiden).

Kurz schneiden bedeutet: Leitäste ud Seitenäste stärker einkürzen (mehr als 1/3 wegschneiden).

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Biesterfelder Renette: Wuchs, und spezielle Pflegemaßnahmen

Wuchs:
Triploid. Kräftig und stark wachsend.

Krone:
Ausladend, breit und oft überhängend.

Äste:
Leitäste schräg aufstrebend mit genügend Seitenholz.

Fruchtholz:
Fruchtholz mittellang.

Baumschnitt und Pflege:
Benötigt nur wenig Erhaltungsschnitt.

Ertrag und Ernte:
Früh einsetzend, neigt zur Alternanz.

Früchte hängen bis zur Reife am Baum?
Ja.

Weitere Bemerkungen:
Blüten/Früchte auslichten, um der Alternanz vorzubeugen

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Lang schneiden bedeutet: Leitäste und Seitenäste nur wenig einkürzen (wenig bis 1/3 des einjährigen Triebes wegschneiden).

Kurz schneiden bedeutet: Leitäste ud Seitenäste stärker einkürzen (mehr als 1/3 wegschneiden).

Mehr über den Erziehungsschnitt (Grundlagen des Öschbergschnitts (Mitteltrieb mit 3-5 Leitästen) erfahren Sie hier.

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Berner Rosenapfel: Wuchs, und spezielle Pflegemaßnahmen

Wuchs:
Anfangs mittelstark, später schwach.

Krone:
Aufstrebend hochkugelig, mittelgroß, häufig überhängend.

Äste:
Leitäste schräg aufrecht, später hängend.

Fruchtholz:
Ein und mehrjährige Kurztriebe und vor allem Langtriebe: dadurch Gefahr frühzeitiger Vergreisung.

Baumschnitt und Pflege:
Leitäste mittellanger Schnitt. Nach starken Baumerträgen oder zu geringer Triebbildung kurzer Schnitt des Fruchtholzes.

Ertrag und Ernte:
Früh einsetzend, allerdings nur mäßig fruchtbar und Tendenz zur Alternanz.

Früchte hängen bis zur Reife am Baum?
Ja.

Weitere Bemerkungen:
Neigt in feuchten und dichten Böden zu Krebs

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Lang schneiden bedeutet: Leitäste und Seitenäste nur wenig einkürzen (wenig bis 1/3 des einjährigen Triebes wegschneiden).

Kurz schneiden bedeutet: Leitäste ud Seitenäste stärker einkürzen (mehr als 1/3 wegschneiden).

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Baumanns Renette: Wuchs, und spezielle Pflegemaßnahmen

Wuchs:
Mittelstark und gipfelbetont, später schwach.

Krone:
Klein, breitkugelik, häufig ungleichmäßig.

Äste:
Leitäste schräg aufrecht, später geneigt, spärlich verzweigt mit Seitenholz.

Fruchtholz:
Fruchtruten und Quirlholz.

Baumschnitt und Pflege:
Da der Gipfeltrieb auf Kosten der Seitentriebe zu starkem Austrieb neigt, müssen die Leittriebe noch mehrere Jahre nach der Anpflanzung kräftig zurück geschnitten werden. Regelmäßiger Schnitt zielt auf Erhaltung der Wuchskraft.

Ertrag und Ernte:
Früh einsetzend, hoch, regelmäßig. Hoher Anteil an Krüppelfrüchten. Vereinzeln der Früchte kann sinnvoll sein, damit sich diese später nicht gegenseitig abdrücken und abfallen.

Früchte hängen bis zur Reife am Baum?
Ja. Bei dichtem Behand drücken sich engstehende Früchte allerdings häufig ab.

Weitere Bemerkungen:

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Lang schneiden bedeutet: Leitäste und Seitenäste nur wenig einkürzen (wenig bis 1/3 des einjährigen Triebes wegschneiden).

Kurz schneiden bedeutet: Leitäste ud Seitenäste stärker einkürzen (mehr als 1/3 wegschneiden).

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Auralia: Wuchs, und spezielle Pflegemaßnahmen

Wuchs:
Sehr stark, im Vollertrag noch mittelstark.

Krone:
Breitpyramidal, hängend, dabei dicht verzweigt.

Äste:
relativ flache Leitäste mit guter Verzweigung.

Fruchtholz:
Angaben in der Literatur widersprechen sich. Ich warte noch auf eigene Erfahrungen.

Baumschnitt und Pflege:
Zum Aufbau eines gut verzweigten Kronengerüstes ist sachgemäßer Erziehungsschnitt notwendig, weil sich an den einjährigen Trieben vorwiegend Kuzholz entwickelt. Im Ertragsstadium werden alljährlich nur die Leitstspitzen und der Mittelast eingekürzt. Alle übrigen Triebe bleiben am besten unbeschnitten, da sie willig Kuzholz ansetzen. Zum Verhüten der Kronenverdichtung ist alljährlich auszulichten. Zur Erhltung des Tribwachstums ist die Krone des öteren zu verjüngen..

Ertrag und Ernte:
Früh einsetzend, hoch und regelmäßig.

Früchte hängen bis zur Reife am Baum?
Ja, windfest bis zur Reife.

Weitere Bemerkungen:

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Lang schneiden bedeutet: Leitäste und Seitenäste nur wenig einkürzen (wenig bis 1/3 des einjährigen Triebes wegschneiden).

Kurz schneiden bedeutet: Leitäste ud Seitenäste stärker einkürzen (mehr als 1/3 wegschneiden).

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Ananasrenette: Wuchs, und spezielle Pflegemaßnahmen

Wuchs:
Relativ schwach wachsend.

Krone:
Hochgeformt und dicht, mit viel Fruchtholz.

Äste:
Leitäste aufrecht.

Fruchtholz:
Kurzes Fruchtholz mit dicht stehenden Fructspießen und Quirlholz.

Baumschnitt und Pflege:
Auslichten zu dichter Kronen, regelmäßige Fruchtasterneuerungen notwendig.

Ertrag und Ernte:
Früh einsetzend, mittel bis hoch und regelmäßig.

Früchte hängen bis zur Reife am Baum?
Ja.

Weitere Bemerkungen:
In verdichteten Böden krebsanfällig. Braucht viel Pflege. Auf stark wachsenden Unterlagen Blüten/Früchte vereinzeln wegen Neigung zur Kleinfrüchtigkeit

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Lang schneiden bedeutet: Leitäste und Seitenäste nur wenig einkürzen (wenig bis 1/3 des einjährigen Triebes wegschneiden).

Kurz schneiden bedeutet: Leitäste ud Seitenäste stärker einkürzen (mehr als 1/3 wegschneiden).

Mehr über den Erziehungsschnitt (Grundlagen des Öschbergschnitts (Mitteltrieb mit 3-5 Leitästen) erfahren Sie hier.

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Alkmene: Wuchs, und spezielle Pflegemaßnahmen

Wuchs:
Mittelstark, später nachlassend.

Krone:
Aufrecht, relativ klein.

Äste:
Waagerechte Stellung der Seitenäste, kann schnell zu dicht werden. Hauptsächlich Kurztriebe, die Zahl der Langtriebe ist entsprechend niedrig. Die Langtriebe wachsen überwiegend aus endständigen, selten aus seitenständigen Knospen und können im Herbst 1-3 cm lange vorzeitige Kurztriebe entwickeln.

Fruchtholz:
Hauptsächlich endständig fruchtende Kurztriebe.

Baumschnitt und Pflege:
Zur Erhaltung der Holztriebbildung sind die Leitäste alljährlich zurückzuschneiden. Alle anderen Verzweigungen bleiben stehen. Zu dicht stehende Äste sind jedoch zu entfernen, um die Krone zu entlasten und den meist übergroßen Fruchtansatz zu vermindern. Im Abstand von einigen Jahren ist das Fruchtholz, erforderlichenfalls die gesamte Baumkrone zu verjüngen, um die Bildung von Jungtrieben anzuregen.

Ertrag und Ernte:
Früh einsetzend, regelmäßig. Aber: Häufig Blütenfall und Junifruchtfall, so dass die Erträge eher schwach bis mittelstark sind.

Früchte hängen bis zur Reife am Baum?
Ja.

Weitere Bemerkungen:
Gut auslichten, nur gut besonnte Früchte haben die gewünschte geschmackliche Qualität

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Lang schneiden bedeutet: Leitäste und Seitenäste nur wenig einkürzen (wenig bis 1/3 des einjährigen Triebes wegschneiden).

Kurz schneiden bedeutet: Leitäste ud Seitenäste stärker einkürzen (mehr als 1/3 wegschneiden).

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Adersleber Kalvill: Wuchs, und spezielle Pflegemaßnahmen

Wuchs:
Kräftiges Wachstum im Jugendstadium, das Wachstum lässt aber infolge der frühen Fruchtbarkeit bald nach..

Krone:
Breit-pyramidal bis flachkugelig.

Äste:
Leitäste hängen leicht.

Fruchtholz:
dünn und kurz.

Baumschnitt und Pflege:
Der Baum sollte regelmäßig geschnitten werden, damit seine Früchte gleichmäßig ausgebildet werden. Die Augen treiben gerne aus, deshalb können die Seitenäste lang geschnitten werden.

Ertrag und Ernte:
Früh einsetzend, hoch und regelmäßig.

Früchte hängen bis zur Reife am Baum?
Ja.

Weitere Bemerkungen:

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>>> Hinweise zu den Schnittechniken

Lang schneiden bedeutet: Leitäste und Seitenäste nur wenig einkürzen (wenig bis 1/3 des einjährigen Triebes wegschneiden).

Kurz schneiden bedeutet: Leitäste ud Seitenäste stärker einkürzen (mehr als 1/3 wegschneiden).

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Vergrößerte Pflanzabstände bei mittelstark wachsenden Apfelbäumen mit Öschberg-Schnitt auf Streuobstwiesen

 

Mittelstark wachsende Apfel-Unterlagen benötigen beim Erziehungsschnitt nach Öschberg mehr Platz als in den Fachmedien angegeben

 

Die Unterlagen MM 106 und M 7 sind mittelstark wachsend und im Gegensatz zu M9 und M 27 kräftig genug, um sich gegen Grasbewuchs durchsetzen zu können. D.h., sie benötigen keine dauerhafte Entfernung der Grassode um den Stamm herum und sind deshalb auch für Streuobstwiesen geeignet. Im Gegensatz zu den stark wachsenden Unterlagen (Sämling, A2) erreichen sie nur eine die Pflege und Ernte erleichternde Höhe von 4 Metern und ein schnelleres Einsetzen des Fruchtertrags.

Bei nach Öschberg geschnittenen MM106- und M7-Halbstämmen können die Leitäste  unter guten Wuchs- und Schnittbedingungen mit der Zeit dick genug werden, um auch bei Vollertrag annähernd ihre schräge Position beibehalten zu können.

Durch den frühen Ertrag können bei mittelstark wachsenden Halbstämmen  die noch schwachen die Leitäste herabsinken, und somit der geht der Baum dann mehr in die Breite als geplant.

Höhe, Breite und Pflanzabstand bei Apfel-Buschbäumen mit MM 106 – oder M 7- Unterlagen

  • Höhe: ca. 400 cm,
  • Breite: ca. 350 cm,
  • Mindest-Pflanzabstand innerhalb der Reihe: 4 m,
  • angegebener Platzbedarf 16 – 25 qm pro Baum,
  • Empfohlener Abstand der einzelnen Reihen zueinander: mindestens 6 m, besser etwas mehr (Geräteeinsatz)

Höhe, Breite und Pflanzabstand bei Apfel-Öschberg-Halbstämmen mit MM 106 – oder M 7- Unterlagen

  • Höhe des Mitteltriebs: ca. 400 cm,
  • Höhe der Leitäste bei 45 Grad: 350 cm (die Leitäste sollen so erzogen sein, dass sie weniger hoch sind als der Mitteltrieb) =
  • Baumbreite: bei 45 Grad Neigung geht ein Leitast 175 cm in die Breite. 2 x 175 cm + Platz für die überstehenden Seitenäste = 400 cm Baumbreite
  • Breite beim Herabsinken der Leitäste durch einen frühen Fruchbehang: bis maximal waagerechte Stellung der Leitäste = 2 x 350 cm = 700 cm. In diesem Fall wäre ein Platzbedarf von mindestens 7 x 7 m = 49 qm notwendig,

Ich persönlich würde bei der Planung einer Obstwiese mit mittelstark wachsenden Apfelbäumen auf jeden Fall mindestens 6 m Baumabstand in der Reihe einhalten und 8 m zwischen den einzelnen Reihen. Und dann würde ich alle drei unten beschriebenen Maßnahmen miteinander kombinieren.

Maßnahmen, um ein Herabsinken der Leitäste zu vermeiden:

Sollten Sie also bemerken, dass sich die Leitäste nicht nur an den Spitzen, sondern in ihrer ganzen Länge herunterbiegen wollen, dann haben Sie 3 Möglichkeiten, um dem entgegenzuwirken:

  1. Früchte entfernen, oder
  2. den einjährigen Neuaustrieb der Leitäste  jedes Jahr im Winter kurz schneiden (d.h., dass vom jeweiligen einjährigen Neuaustrieb mehr als die Hälfte eingekürzt wird). Oder
  3. Fixieren der Leitäste in 45 Grad-Stellung am Mitteltrieb durch spezielle Fixierbänder (meist reicht Fixierband aus grünem Netzgewebe, das Sie im Internet bestellen können).

Vorteile des extensiven Apfelanbaus mit MM 106 – und M7 – Unterlagen

Ein zu großer Aufwand? Natürlich ist der Anbau von Apfelbäumen mit MM 106- oder M 7 – Unterlagen pflegeintensiver als der Anbau von Sämlingshochstämmen. Dafür haben Sie aber eine frühere Ernte und können – bedingt durch die geringere Baumhöhe – die Früchte wesentlich bequemer ausdünnen (Verhinderung von Alternanz + Erreichung von Tafelobstqualität) und ernten.

 

 

Robuste und wohlschmeckende Apfelsorten

Stellen Sie sich vor, Sie wohnen in Remscheid, Wuppertal, Solingen oder im Oberbergischen Kreis: kühle, feuchte Witterung und erheblich mehr Regen als in den anderen Teilen des Bergischen Landes. Sie haben eine Wiese oder einen Garten, der mindestens 200 qm groß ist. Wenn Sie folgende robuste wohlschmeckende Garten-Apfelsorten anpflanzen, dann könnten Sie für den Großteil des Jahres auf eigenes, wohlschmeckendes Obst zurückgreifen.

Folgende robuste wohlschmeckende Garten-Apfelsorten haben sich bewährt

Die Realisierung dieser Idee ist nicht schwer. Was benötigen Sie?

  • 5  robuste und wohlschmeckende Apfelsorten, teils zum Direktverzehr, aber auch zur Lagerung für den Winter. Diese Sorten sollten Sie als Buschbaum kaufen.
  • 1-2 spezielle Apfelsorten für die Befruchtung: die Sorte “Goldparmäne” als Buschbaum und den nicht veredelten Wildapfel können Sie im näheren Bereich des Gartens als Solitärbusch pflanzen. Er wird mit den Jahren zwischen 6 und 10 Metern hoch.

Sorte 1: Pflückreife 10.9. – 24.9. –  Prinz Albrecht von Preußen, 
Gut geeignet zum Direktverzehr ohne vorherige Lagerung.

Sorte 2: Pflückreife 14.9. – 5.10. –  Alkmene
Folgernde Reife übermehrere Wochen hinweg.  Gut geeignet zum Direktverzehr ohne vorherige Lagerung.

Sorte 3: Pflückreife 27.9. – 10.10. –  Finkenwerder Prinzenapfel (Finkenwerder Herbstprinz)
Lagerfähigkeit bis zu 3 Monaten, aber auch gut geeignet zum Direktverzehr ohne vorherige Lagerung.

Sorte 4: Pflückreife 3.10 – 17.10 – Roter Boskoop
Für Apfelmus u. Apfelkuchen direkt vom Baum verwendbar. Als Tafelapfel besser verwendbar nach Lagerung. Lagerfähigkeit bis zu 5 Monaten.

Sorte 5: Pflückreife 12.10. – 26.10. – Strauwalds Parmäne
Lagerfähigkeit bis zu 5 Monaten.

Befruchtersorte Goldparmäne
Eine sehr wohlschmeckende Apfel, aber empfindliche Apfelsorte, die in den Höhenlagen des Bergischen Landes nicht immer einen befriedigenden Ertrag erbringt, aber zumindestens fleißig blüht und unsere robusten Sorten befruchtet.

Befruchtersorte Wildapfel
Normalerweise reicht die Goldparmäne zur Befruchtung unserer robusten Sorten. Es kann aber nicht schaden, eine zweite Befruchtersorte anzupflanzen: den Wildapfel.

Individuelle Baumpflege alter Apfelsorten

Apfelbaumpflege und Apfelbaumschnitt können ziemlich kompliziert sein; nicht nur allgemeine Grundlagen gilt es zu lernen, sondern es gibt darüber hinaus auch noch die sortenspezifische individuelle Baumpflege alter Apfelsorten. Wie man Kronen von Jungbäumen verschiedenster Sorten fachgerecht aufzubaut, in welchem Wuchsstadium man wie schneidet, geschieht teilweise nach unertschiedlichen Richtlinien.

Über allgemeine Pflegemaßnahmen hinaus gibt es auch die individuelle Baumpflege alter Apfelsorten

Wenn man dann aber nach einiger Zeit etwas mehr Erfahrung gesammelt hat, so stellt man fest, dass jede Sorte ihr eigenes Wuchsverhalten hat und zu einer sortenspezifischen Kronenform neigt. Die eine Sorte wächst schnell, die andere langsamer. Dann gibt es Sorten, die haben überwiegend kurzes Fruchtholz, andere eher längeres.


Felco 2: für mich die beste Baumschere

Wenn Sie auf der Streuobstwiese Apfelbäume verschiedener Sorten beschneiden wollen, so können Sie mit Ihrem Smartphone die sortenspezifischen Praxistipps direkt vor Ort abrufen und anwenden.

Rolf Meyer

Alte Apfelsorten mit edlem Geschmack

Das Apfeljahr 2017 fiel im Bergischen Land nicht gerade gut aus. Im Remscheider Sortengarten an der Lobirke gab es aufgrund der Spätfröste einen nahezu kompletten Ernteausfall. Nur einige sehr spät blühende Sorten hatten überhaupt etwas im Baum hängen. Um so größer war die Freude bei der Verkostung der seltenen Exemplare.

Drei Apfelsorten haben es mir dabei besonders angetan. Laut den auf unserer Internetseite zu findenden Beschreibungen von H. J. Bannier eignen sie sich nicht so sehr für die Streuobstwiese, sondern – wenn er sie überhaupt für anbauwürdig hält – eher für den Garten. Ich habe sie trotzdem in den Remscheider Sortengarten an der Lobirke gepflanzt, um zu zeigen, dass sie bei etwas intensiverer Pflege auch im Remscheider Klima gedeihen können.

Stark wachsende Sämlings-Unterlagen für Hochstämme mögen sie nicht so sehr, sie kommen besser zurecht mit mittelstark wachsenden MM106-Unterlagen, die dann  zum Schutz vor der Feuchtigkeit der Wiese etwas aufgeastet werden können.

London Pepping

Soll laut MÜHL schon 1580 unter dem Namen “Five Crowned Pippin” bekannt gewesen sein. Ananasartige, würzige Säure mit hohem Zuckeranteil. Sehr saftig. Ein Genuss. Ich habe 10 Bäume der Sorte gepflanzt, einer davon ist schon etwas älter (ca. 5 Jahre). Dieser Baum neigt zur Alternanz, trägt also nur alle 2 Jahre;  beschenkt mich dann aber mit wunderbaren Früchten.


Historische Apfelsorte London Pepping

Roter Winterkalvill

Der bekannte frühere Pomologe OBERDIECK hat bei dieser Sorte auf MERLET verwiesen, der die den Roten Winterkalvill schon 1675 aufgeführt haben soll. Geschmack nach Himbeere. Spezielle Fruchtigkeit mit viel Zucker. Festes, knackiges Fruchtfleisch: etwas ganz Besonderes.


Historische Apfelsorte Roter Winterkalvill

Adersleber Kalvill

Dabei soll es sich laut MÜHL im Jahre 1830 um die erste gezielte Apfelkreuzung auf deutschem Boden gehandelt haben. Gekreuzt wurden

  • der Weiße Winterkavill:  sehr guter Geschmack, aber krankheitsanfällig und wärmebedürftig,
  • mit dem Gravensteiner: sehr guter Geschmack, aber sehr windanfällig, fällt häufig schon vor der Reife vom Baum.

Das Kreuzungsergebnis kann sich in jeder Hinsicht sehen lassen. Der Adersleber Kalvill hat einen sehr guten, würzigen Geschmack, ist meiner Meinung nach auch relativ wenig  krankheitsanfällig, er verträgt zumindest das feucht-kühle Remscheider Klima recht gut. Dabei ist er kaum windanfällig und hat bei uns in einem halbwegs guten Apfelsommer auch die Zeit, genügend auszureifen.

Geschmack: In allen Anteilen (Süße/Säure/Würze) nicht so dominant wie die zwei vorhergehenden Sorten, aber alle dezenteren Komponenten ergeben ein stimmiges, mild-würziges Geschmacksbild.


Alte Apfelsorte Adersleber Kalvill

Auf dem Bild gut zu sehen sind die grau-grünlichen Flecken auf der Apfeloberfläche, die keinen Einfluss auf den Geschmack haben und sich mit einem Tuch entfernen lassen. Sie entstehen in besonders feuchten Apfeljahren, oder wenn der Baum nah am Wald steht.

Obstbaumerziehung: Herunterbinden der Leitäste

Besonders die triploiden Apfelbäume (Gravensteiner,Boskoop, Kaiser Wilhelm u.a.),die auf Sämlingsunterlagen gezogen werden, können eine stattliche Größe erreichen. Geeignete Maßnahmen, um dem überschießenden Wachstum Einhalt zu gebieten, sind

  • nur zurückhaltende, möglichst im Sommer durchzuführende Schnittmaßnahmen und
  • die Abspreizung von Leitästen in einen flacheren Winkel. Der BUND empfiehlt bei allen Obstbaum-Hochstämmen einen Winkel der Leitäste von 45 Grad (http://www.bund-lemgo.de/obstbaumpflanzung.html).

Leichter gesagt als getan, da die Leitäste von Gravensteiner-, Kaiser-Wilhelm- und anderen triploiden Apfelbäumen schon nach wenigen Jahren ziemlich dick und lang werden. Welche Möglichkeit gibt es also, zu steile Leitäste für einige Zeit in einem 45-Grad-Winkel zu bringen und zu fixieren, so dass diese nach Beseitigung der Fixierung (nach einigen Monaten) im optimalen Winkel verbleiben?

Anhängen von Gewichten:

Eher ungeeignet, weil sich diese kaum richtig an den Ästen fixieren lassen.

Abspreizen der Leitäste durch Stöcke:

Das klappt nur bei jungen Bäumen, die relativ kurze und weiche Leitäste, aber schon einen stärkeren Mitteltrieb haben, der dem Druck der Spreizhölzer aushält, ohne sich zu verbiegen. Werden die Leitäste länger und dicker, muss beim Spreizen ziemlich weit oben an den Leitästen angesetzt werden. Dadurch müssen die Spreizhölzer so lang sein, dass sie sich kaum noch richtig fixieren lassen.

Herunterbinden und Befestigen an den Dreiecksböcken:

Funktioniert häufig nicht. Zum Herunterbinden muss das Band relativ weit außen an den Ästen befestigt werden und dann nach unten und innen in Richtung Pfähle gespannt werden. Es entsteht ein ungünstiger Zugwinkel, der zum seitlichen Verbiegen der Äste führt.

WP_20150326_006Herunterbinden mittels zusätzlicher äußerer Pfähle:

Erleichtert das Herunterbinden ungemein, die Pfähle stören jedoch beim Mähen. Also müssten sie jedes Mal vorher entfernt und später wieder fixiert werden. Bei zwei oder drei Bäumen mag das noch gehen, bei einer größeren Anzahl wird der Aufwand zu groß.

 Herunterbinden an eine kreuzförmig angebrachte Lattenkonstruktion:

WP_20150326_008WP_20150326_009

Eine gute Möglichkeit: Die Holzlatten kann man günstig im Baumarkt kaufen und mittels Bändern am Dreiecksbock befestigen.

Hinterher ist man schlauer: ein Nachtrag
Im Nachhinein musste ich feststellen, dass es nutzlos ist, viel Energie in das Herunterdrücken der Leitäste aufzubringen. Sobald der Baum Früchte trägt, drücken sich die Leitäste eh herunter. Dann ist das Problem eher umgekehrt: wie schaffe ich es, dass sich die (für den Fruchtbehang noch zu schwachen) Äste nicht herunterbiegen und ich sie fixieren kann?

Die wilden Hummeln

Über das zufällig aufgefundene Hummelnest im Vogelkasten habe ich mich richtig gefreut. Allerdings habe ich nicht damit gerechnet, dass die Hummeln auch angreifen können, wenn sie sich gestört fühlen.

Ihre Attacke habe ich im Film festgehalten, aufgrund meiner panischen Reaktion sieht man allerdings nicht viel vom Angriff :-D

Apfelsorte Martini

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Martini

Die Apfelsorte Martini ist ein fester, etwas trüb gefärbter Tafel- u. Wirtschaftsapfel, reichtragend, bei hohem Ertrag kleinfrüchtig. Baum mittelstark bis schwach wachsend, kaum anfällig für Schorf, Krebs u. Mehltau, jedoch frucht anfällig für Regenflecken.

Woche der Pflückreife:
24.10.-07.11.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3+

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T/W

Lagermöglichkeit:
5 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
(G)

Copyright:
Texte: Rolf Meyer / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Mostapfelernte am Bensberger Kardinal-Schulte Haus

Der Bergische Streuobstwiesenverein organisierte für Schulkinder eine Mostapfelernte am Bensberger Kardinal-Schulte Haus. Ca. 100 Kinder der kath. Grundschule Bensberg nahmen am Di. 26.9.17 ab 9.30 Uhr auf dem Gelände des Kardinal Schulte Hauses an der Ernteaktion teil.

Der Kölner Stadtanzeiger berichtete darüber:

Die Vereinsmitgliedlieder Michael Müller und Hartmut Brückner mit den Kindern bei der Ernteaktion

Wozu Obstbäume schneiden?

 

 

Ein Beitrag von Hartmut Brückner, dem Vorsitzenden des Bergischen Streuobstwiesenverein e.V.

Obstbäume sind auf Wurzel- oder Stammunterlagen veredelt (gepfropft oder okuliert). Daher entwickeln sie gern einen eigenwilligen Kronentrieb. Selten treiben sie von sich aus allseitig gleichmäßig und flachkegelig nach oben. Es erfordert in der Jungbaumphase immer eine erzieherische Nachhilfe durch Schnitt, Spreizen oder Hochbinden von Mitteltrieb und Ästen.

Unterlassung von Obstbaumerziehung führt zu folgenden Fehlentwicklungen:

  • Durchwachsen des Mitteltriebs. Der Baum wird turmhoch und spindelig.
    Mitteltrieb treibt durch und kippt nach einer Seite ab, überbaut die tieferliegenden Leitäste, die wegen Lichtmangel verkümmern.
  • Der Mitteltrieb gabelt sich ein- oder mehrmals. Das führt zu einer gewaltigen Überbauung. die die Bildung niedrigerer leichter beerntbarer Leitäste aufgrund von Lichtmangel verhindert.
  • Zu viele Leitäste:  drei bis vier reichen aus. Der Baum wird zu dicht, Leitäste werden nicht kräftig genug, und beim Ernten paßt später keine Leiter in den Baum.
  • Ziel der Obstbaumerziehung bei Hoch- und Halbstämmen ist es, eine gleichmäßige, statisch ausgewogene, unter 120 bis 140° flachwinklige Krone im Rahmen der etwa 10-jährigen Erziehungszeit heranzubilden. Hierbei gilt die Regel, so früh wie möglich eingreifen und korrigieren, umso einfacher kann das Ergebnis erreicht werden.

Die Jungbaumerziehung kann nur erfolgreich sein, wenn der Jungbaum von der Baumschule her folgende Voraussetzungen mitbringt:

  • Gerader Mitteltrieb, der bis 1,5-fach stärker als die Leitäste ist.
  • 3 bis 4 Leitäste , – die radial um den Mitteltrieb gleichmäßig angewachsen sind,
    – die gleiche Durchmesser, gleiche Abgangswinkel und Länge haben,
    – die flache Abgangswinkel (ca.45°) haben und
    – die keinen Schlitzast haben (Qualitätsmangel!).

Einen solchen Obstbaum bei der Baumschule auszusuchen, ist für einen Normalkunden schwierig. Die dafür objektive Beratung seitens der Baumschulen ist nicht immer optimal, meist hat der Kunde bei der Baumschule nur eine begrenzte Auswahl von Bäumen im Verkaufseinschlag vor sich und wird nicht in die Baumschulquartiere gelassen, um sich besser gewachsene Bäume auszusuchen.

Beschaffung von Jungbäumen
Bei der Beschaffung von geeigneten Jungbäumen bin ich gerne behilflich, einige Sorten können auch direkt von mir bezogen werden:

Hartmut Brückner, Email: brueckner.h@gmx.de, Telefon: 0175 / 2210 232

Erntespillwinde erleichtert Streuobsternte am Hang

Schwierige Bedingungen durch Hangneigung

Ein Beitrag von Julian Rüsing

Die Obsternte im Bergischen Land gestaltet sich auf vielen Wiesen schwierig, vor allem auf denen mit starker Neigung, und dies lässt sich durch den Einsatz einer Erntespillwinde erleichtern..

Die bis zu 30 kg schweren Apfelsäcke müssen mühsam mit Schubkarre oder Minidumper den Hang hochgefahren werden, was nach kurzer Zeit zu Ermüdung der Helfer führt. Am Beispiel der Streuobstwiese Bergisch Gladbach-Steinacker wird dies deutlich: Auf 100 m Länge gibt es einen Höhenunterschied von ca. 30 m.

Die selbst gebaute Erntespillwinde

Durch ein Video im Internet bin ich auf die Idee gekommen eine Erntespillwinde, wie sie im Weinbau Verwendung findet, als Hilfe anzuschaffen. Bei der Recherche nach verschiedenen Modellen und deren Preisen wurde schnell klar, die Winde selber zu konstruieren und zu bauen.

Nach diversen Rechnungen wurden die ersten Teile angefertigt oder bestellt. Herzstück der Winde ist ein 13 PS starker Benzinmotor, der an ein Kegelradgetriebe montiert ist. So können Lasten bis 400 kg ohne Unterbrechung den Hang bei einer Geschwindigkeit von 30 m/min hoch gezogen werden.

Keine Zeit-, aber eine Kraftersparnis

Den ersten Ernteeinsatz im November 2016 hat die Winde  bestanden, wobei sich herausstellte, dass die Winde keine  große Zeitersparnis bringt, jedoch eine Kraftersparnis. Nun sind einige Verbesserung wie eine optimierte Seilführung und ein anderer Transportschlitten vorzunehmen.

erntespill

 

Winterapfelsorten für eine späte Ernte

Mitte bis Ende November: die ersten Nachtfröste machen sich bemerkbar, und es ist Zeit, die späten Winterapfel-Sorten zu ernten.

Eine möglichst späte Ernte verspricht den höchsten Zuckeranteil und die beste Fruchtqualität.

Voraussetzungen für eine möglichst späte Ernte der Winteräpfel

Es gibt allerdings einige Voraussetzungen zu beachten, um Winteräpfel wirklich spät ernten zu können:

  • eine Wind- und Sturmfestigkeit der jeweiligen Sorte, kein Fruchtfall schon zu Beginn  der Reife,
  • eine möglichst feste Textur des Fruchtfleisches,
  • ein Abpassen des besten Erntezeitpunktes.

Späte Winterapfel-Sorten müssen lange am Baum hängen bleiben können

Apfelsorten, die sehr spät geerntet werden, müssen natürlich entsprechend lange am Baum “kleben bleiben” können. Man muss wissen, welche Sorten dazu in der Lage sind. Der Schöne von Boskoop verfügt leider nicht über diese Eigenschaften. Anfang November liegen die Äpfel auf der Wiese, wenn man sie noch nicht vorher geerntet hat.

Späte Winterapfel-Sorten sollte eine möglichst feste Textur des Fruchtfleisches haben

Sorten mit lockerem Fruchtfleisch neigen dazu, den optimalen Reifegrad schneller zu überschreiten. Sie können dann mehlig werden, auch wenn sie noch am Baum hängen. Sorten wie z.B. der Ontarioapfel oder der Rheinische Winterrambour haben eine festere Textur und sind aus diesem Grund schon besser geeignet, längere Zeit am Baum hängen zu bleiben.

Beobachtung der Wettervorhersagen

Frost über einen längeren Zeit, der vom Boden aufsteigt, wird von keiner Sorte vertragen. Nach den ersten stärkeren Bodenfrösten sollte es Zeit für die letzte Ernte des Jahres sein.
Auch die kälterobustesten Apfelsorten machen bei starkem Frost schlapp. Dann lassen sich die Äpfel nur noch zu Eiswein verarbeiten. Das genau geschieht jedes Jahr in Kanada. Dort kommt von einem Tag zum anderen so starker Frost auf, dass die am Baum hängenden Äpfel der Sorte Ontario vereisen. Hieraus wir mit großen Erfolg ein berühmter Apfel-Eiswein hergestellt.

2016 wurden im Sortengarten des Bergischen Streuobstwiesenvereins in Remscheid nach der Ernte Äpfel im Baum belassen, um bei den vorhandenen Sorten die Eignung für eine Spätlese zu prüfen.

Vorstellung einiger später Winterapfel-Sorten

Folgende Apfelsorten haben sich als besonders geeignet für eine späte Ernte erwiesen:

Späte Winterapfel – Sorte Nr. 1: der Rheinische Bohnapfel

rheinischer-bohnapfel

Der Rheinische Bohnapfel ist für eine Ernte sehr geeignet. DIE Sorte für einen reinsortigen Spätlese-Apfelsaft:

  • eine dezente Süße
  • gepaart mit einer milden, etwas bitter-und gerbstoffhaltigen  Säure,
  • ein hoher Anteil an Trübstoffen, die dem Saft fast eine smoothy-artige Textur verleihen (allerdings muss der Saft dann auch innerhalb eines Jahres verbraucht werden, weil danach die Trübstoffe im Saft verklumpfen).

Späte Winterapfel-Sorte Nr. 2: die Zuccalmagliorenette

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Die Kreuzung zwischen Berlepsch und Ananasrenette ist eine bemerkenswerte Sorte: feine, zitronige Säure mit guter, sortenspezifischer Würze und – bei möglichst später Ernte – hohem Zuckergehalt.

Allerdings dürfen die Früchte bei der späten Ernte nicht zu groß sein. Auf dem Bild unten sehen Sie ein besonders großes und von außen schönes Exemplar. Nach dem Aufschneiden zeigte sich – im Gegensatz zu den kleineren Früchten – dass der optimale Reifezeitpunkt schon längst überschritten war:

 

Späte Winterapfelsorte Nr. 3: die Zabergäurenette

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Die Zabergäurenette ähnelt im Geschmack der Sorte “Schöner von Boskoop”, hat aber eine etwas stärkere Würze und weniger Säure. Sie ist zum Verzehr als Tafelapfel geeignet.

Spät im Jahr, wenn die ersten Fröste kommen, kommt die Zabergäurenette in die Spätreife: die Schale wird dann rötlich und der Apfel lagert noch einmal zusätzlich Zucker ein. Als Tafelapfel dann ein Genuss und auch wunderbar mit Fenchelsamen für Apfelkompott (mit Fenchelsamen) zu gebrauchen.

Späte Winterapfelsorte Nr. 4: Kaiser Wilhelm

kaiser-wilhelm1

Jawohl: Kaiser Wilhelm! Sollte man nicht meinen, da er in dem Ruf steht, schnell mehlig zu werden. Aber nicht am Baum, sondern wenn er gelagert wird: dann sollte er schnell verbraucht werden.

Die Kaiser-Wilhelm-Äpfel können durchaus bis November am Baum verbleiben, der vorherige Fruchtfall hält sich in Grenzen. Große Mengen Zucker werden dann noch in der späten Reifephase eingelagert. Aber das wissen auch die Vögel. Im Spätherbst picken sie bevorzugt Kaiser Wilhelm-Äpfel auf.

Die späten Kaiser-Wilhelm-Äpfel eignen sich ganz hervorragend für die Produktion von reinsortigem Spätlese-Apfelsaft.

Späte Winterapfel – Sorte Nr. 5: Rheinischer Winterrambour

ontario2

Geschmacklich gibt der unverwüstliche Massenträger “Rheinischer Winterrambour” nicht viel her, aber als Beigabe für einen Mischsaft oder Obstbrand kann er durchaus interessant sein.

Späte Winterapfel – Sorte Nr. 6: Ontario

Diese Sorte ist bekannt dafür, dass sie bis zu den ersten Bodenfrösten am Baum hängen bleiben kann. Der ganz spät geerntete Ontario hat einen interessanten Geschmack, ähnlich wie eine Nashi-Birne: ein hoher Zuckeranteil mit einer herben Säure, aber eine vergleichsweise dezente Würze. Er dürfte einen interessanten reinsortigen Apfelsaft abgeben. 

Schüleraktion: Saftherstellung auf der Streuobstwiese

Am 6. Oktober 2016 besuchte eine Grundschulklasse aus Herkenrath die Obstwiese des Bergischen Streuobstwiesenvereins in Bergisch Gladbach – Löhe. Die Kinder sammelten Äpfel ein, pressten sie in einer speziellen Saftpresse und verkosteten den frischen Apfelsaft vor Ort. Geleitet wurde die Aktion von den Vereinsmitgliedern Hartmut Brückner und Karl Kritzler.

Hier einige Bilder von der Ernte- und Saftpressaktion:

Traveler DC 120

Die geernteten Äpfel werden gewaschen.

Traveler DC 120

Die größeren Äpfel werden durchgeschnitten.

Traveler DC 120

Bald ist der Behälter voll.

Traveler DC 120

Es ist so weit. Wir können die Äpfel zerkleinern.

Traveler DC 120

Jetzt sind die Äpfel zerschreddert.

Traveler DC 120

Erst mit den Händen die Apfelstücke etwas herunter drücken.

Traveler DC 120

Dann wird kräftig mit dem Hebel gepresst, damit der Saft heraus fließt.

Traveler DC 120

Da fließt der frische Apfelsaft.

Traveler DC 120

Geschafft! Karl und Hartmut freuen sich darüber,
dass der Saft den jungen Besuchern so gut schmeckt.

 

 

Apfelsorte Undine

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Undine:

Säuerlich aromatischer Tafelapfel, Frucht bis Mai/Juni lagerbar, allerdings mit größeren Verlusten bei der Lagerung. Bestes Aroma entfaltet sich erst ca. ab März. Baum schwach wachsend, anfällig für Mehltau u. Regenflecken, gering anfällig für Schorf und Obstbaumkrebs. Liebhabersorte mit höherem Pflegebedarf.

Woche der Pflückreife:
24.10.-07.11.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
2

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T

Lagermöglichkeit:
7-8 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):

Copyright:
Texte: Rolf Meyer / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Salome

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Salome:

Züchtung aus USA, reichtragende Wirtschaftssorte, an warmen, gut besonnten Standorten auch Tafelapfel. Baum mittelstark bis stark wachsend, robust gegen Krankheiten. Benötigt zur Fruchtausreifung warme Lagen bzw. lange Vegetationszeit.

Woche der Pflückreife:
24.10.-07.11.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3-

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
W

Lagermöglichkeit:
5 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S

Copyright:
Texte: Rolf Meyer / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Roter Trierer Weinapfel

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Roter Trierer Weinapfel:

Reichtragender Mostapfel, vor allem im Südwesten Deutschlands verbreitet. Kleinfrüchtig, von der Fruchtqualität nicht als Tafelapfel nutzbar. Baum starkwüchsig, jedoch sehr anfällig für Schorf, daher auch als Mostapfel inzwischen nicht mehr zu empfehlen.

Woche der Pflückreife:
24.10.-07.11.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
4-

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
W

Lagermöglichkeit:
4-5 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):

Copyright:
Rolf Meyer / Hans Joachim Bannier

Apfelsorte Rheinischer Bohnapfel

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Rheinischer Bohnapfel:

In Deutschland einst sehr verbreitet; Nutzung vor allem als (reichtragender) Mostapfel. Früchte hängen fest, Ernte auch noch nach den ersten (leichten) Frösten möglich. Frucht fest, aromatisch, aber sehr zäh (daher kaum als Tafelapfel genutzt), schorffrei, bei Vollertrag klein. Baum stark und steil wachsend, gesund, jedoch auf schweren Böden anfällig für Obstbaumkrebs.

Woche der Pflückreife:
24.10.-07.11.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
W/(T)

Lagermöglichkeit:
6-7 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S

Copyright:
Rolf Meyer / Hans Joachim Bannier

Apfelsorte Ontario

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Ontario:

Einst sehr bekannt und verbreitet. Erfrischend säuerliche Frucht, noch Tafelapfel, ohne Lagerverluste bis Mai/Juni lagerbar, Genussreife erst nach Aufhellung der grünen Grundfarbe, ca. ab Januar. Druckempfindliche Schale, entsprechende Vorsicht bei der Ernte (“wie rohe Eier behandeln”); Druckflecken beeinträchtigen nicht die Lagerbarkeit, aber die Optik. Baum mittelstark wachsend, etwas anfällig für Mehltau (in warmen Lagen) und Obstbaumkrebs (auf schweren/staunassen Böden). Früchte hängen fest, Ernte auch noch möglich nach (schwachen) Frösten.

Woche der Pflückreife:
24.10.-07.11.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3+

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T/W

Lagermöglichkeit:
7-8 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S, G

Copyright:
Texte: Rolf Meyer / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Melrose

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Melrose:

Süßaromatischer Tafelapfel mit gut gefärbter, saftiger, honigartig schmeckender Frucht, ohne Lagerverluste bis Mai/Juni lagerbar. Baum etw. anfällig für Mehltau und Schorf, robust gegenüber Obstbaumkrebs, vorzugsweise für kühle, gut durchlüftete Lage mit genügend Sonneneinstrahlung. Erträg spät einsetzend, mittelhoch, alternierend.

Woche der Pflückreife:
24.10.-07.11.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
2

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T

Lagermöglichkeit:
7-8 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S, G

Copyright:
Texte: Rolf Meyer / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Golden Delicious

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Golden Delicious:

Mildsüß aromatischer Tafelapfel, geringe Säure. Kein Vorerntefruchtfall, volles Aroma nur bei später Ernte. Baum mittelstark wachsend, stark anfällig für Schorf, ‘Topaz-Spots’, Apfeltriebsucht, mäßig anfällig für Mehltau, hat seine Anfälligkeiten an viele der modernen Züchtungssorten vererbt. Nicht für Streuobst geeignet; für Garten nur an gut durchlüfteten Standorten bei regelmäßigem Auslichtungsschnitt.

Woche der Pflückreife:
24.10.-07.11.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
2-3

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T

Lagermöglichkeit:
4-5 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):

Copyright:
Texte: Rolf Meyer / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Winterzitronenapfel

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Winterzitronenapfel:

Sehr alte Sorte, robuster und regelmäßig tragender Wirtschaftsapfel. Baum stark wachsend, sehr robust gegenüber Krankheiten. Früchte auf dem Lager in manchen Jahren anfällig für Fleischbräune, daher nicht überlagern. Typische Streuobstsorte.

Woche der Pflückreife:
15.10.-30.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
4+

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
W

Lagermöglichkeit:
2-3 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S

Copyright:
Rolf Meyer / Hans Joachim Bannier

Apfelsorte Welschisner

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Welschisner:

Wirtschaftsapfel mit großer, lang haltbarer Frucht. Baum starkwüchsig, sehr robust gegenüber Krankheiten u. Schädlingen, auch noch für Höhenlagen. Typische Streuobstsorte.

Woche der Pflückreife:
15.10.-30.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3-

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
W

Lagermöglichkeit:
7 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S

Copyright:
Texte: Rolf Meyer / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Stina Lohmann

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Stina Lohmann:

Gut lagerbarer Winterapfel, mehr Wirtschafts- als Tafelapfel, schwach aromatische Frucht. Baum starkwachsend, robust gegenüber Krankheiten, örtlich etwas Schorf. Später Ertragsbeginn. Typische Streuobstsorte.

Woche der Pflückreife:
15.10.-30.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
W/T

Lagermöglichkeit:
5-6 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S

Copyright:
Texte: Rolf Meyer / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Roter Stettiner

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Roter Stettiner:

Schön gefärbter Wirtschaftsapfel mit haltbarer Frucht. Baum starkwüchsig, robust gegenüber Krankheiten und Schädlingen, spät einsetzender Ertrag. Typische Streuobstsorte.

Woche der Pflückreife:
15.10.-30.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3-

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
W

Lagermöglichkeit:
7 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Roter Eiserapfel

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Roter Eiserapfel:

Früher attraktiv wegen extrem langer Haltbarkeit. Geschmacklich jedoch süßlich und etwas fad, auch als Wirtschaftsapfel zu säurearm, nutzbar in Verbindung mit sauren Lagersorten (z.B. Ontario, Horneburger etc.). Baum starkwüchsig, robust gegenüber Schorf u. Mehltau, gering anfällig für Obstbaumkrebs.

Woche der Pflückreife:
15.10.-30.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3-4

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
W

Lagermöglichkeit:
7-8 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Roter Bellefleur

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Roter Bellefleur:

Wirtschaftsapfel, im Westen Deutschlands einst verbreitet. Baum mittelstark wachsend, robust. Extrem späte Blüte im Frühjahr, evt. teilweise selbstfruchtbar.

Woche der Pflückreife:
15.10.-30.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
W/T

Lagermöglichkeit:
5-6 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S

Copyright:
Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier

Apfelsorte Rheinischer Winterrambour

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Rheinischer Winterrambour:

Wirtschaftsapfel, mildsüß schwach aromatische Frucht, bis Februar/März haltbar. Baum starkwachsend, breite Krone, robust gegen Schorf und Mehltau, auf schweren Böden etw. anfällig für Obstbaumkrebs.

Woche der Pflückreife:
15.10.-30.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
W

Lagermöglichkeit:
4-5 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S

Copyright:
Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier

Apfelsorte Rheinischer Krummstiel

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Rheinischer Krummstiel:

Wirtschaftsapfel zur Dauerlagerung, Früchte ohne besonderes Aroma, auf dem Lager etw. anfällig für Fleischbräune. Baum starkwüchsig, robust gegen Schorf und Mehltau, auf schweren nassen Böden etwas anfällig für Obstbaumkrebs.

Woche der Pflückreife:
15.10.-30.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3-4

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
W

Lagermöglichkeit:
6 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S

Copyright:
Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier

Apfelsorte Pinova

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Pinova:

Mildsüß aromatischer Tafelapfel, geringe Säure. Baum schwach wachsend, wenig vital, stark anfällig für Mehltau und ‘Topaz-Spots’, deutlich anfällig auch für Schorf. Bei regelmäßiger Pflege und an gut durchlüftetem Standort versuchsweise als Busch im Hausgarten, ansonsten nur für Intensivanbau mit Pflanzenschutz, nicht für Streuobst.

Woche der Pflückreife:
15.10.-30.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
2

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T

Lagermöglichkeit:
6 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
(G)

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Pilot

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Pilot:

Tafelapfel mit kleiner, sehr harter, süß aromatischer, mäßig saftiger Frucht, bis April/Mai lagerbar. Baum schwach wachsend, reichtragend, etwas anfällig für Mehltau u. Schorf, für Haus- u. Kleingarten an gut durchlüfteten, nicht zu warmen Standorten.

Woche der Pflückreife:
15.10.-30.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
2

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T

Lagermöglichkeit:
7 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
G

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Minister von Hammerstein

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Minister von Hammerstein:

Reichtragender Tafelapfel mit grün/gelber Frucht, ohne Deckfarbe, und eigentümlichem Aroma. Etwas Lagerverlust durch Kernhausfäule (vom Stiel her faulend). Baum mittelstark wachsend, relativ robust.

Woche der Pflückreife:
15.10.-30.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
2-3

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T

Lagermöglichkeit:
4-5 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
G, (S)

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte London Pepping

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte London Pepping:

Wirtschaftsapfel, an sonnigen Standorten auch Tafelapfel. Baum schwach wachsend, stark schorfanfällig, auch anfällig für Mehltau und Obstbaumkrebs. Für Garten- oder Streuobstanbau mit nur extensiver Pflege nicht geeignet.

Woche der Pflückreife:
15.10.-30.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3+

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T/W

Lagermöglichkeit:
5 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):

 

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Korbiniansapfel

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Korbiniansapfel:

Gut lagerbarer Winterapfel, mehr Wirtschafts- als Tafelapfel, schwach aromatische Frucht. Baum starkwachsend, robust gegenüber Krankheiten, örtlich etwas Schorf. Später Ertragsbeginn. Anmerkung: Bei allen Bäumen, die derzeit über Baumschulen unter dem Namen ‘Korbiniansapfel’ verbreitet werden, handelt es sich um die Sorte ‘Stina Lohmann’. Der echte Korbiniansapfel ist möglicherweise verloren gegangen.

Woche der Pflückreife:
15.10.-30.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
W/T

Lagermöglichkeit:
5-6 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S

Copyright:
Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier

Apfelsorte Königlicher Kurzstiel

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Königlicher Kurzstiel:

Tafelapfel für Dauerlagerung, kleine berostete Frucht von würzigem Geschmack. Baum schwach wachsend, robust gegenüber Krankheiten, im Frühjahr späte Blüte, daher seltener Ausfall durch Blütenfrost. Regelmäßiger Schnitt nötig, um Kleinfrüchtigkeit zu vermeiden.

Woche der Pflückreife:
15.10.-30.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
2-

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T

Lagermöglichkeit:
5-6 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
G

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Kasseler Renette

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Kasseler Renette:

Tafel- und Wirtschaftsapfel für Dauerlagerung. Früchte optisch wenig attraktiv, in ungeeigneten Lagen anfällig für Schorf. Baum starkwüchsig, robust gegen Obstbaumkrebs u. Mehltau, anfällig für Schorf, nur für gut durchlüftete und gut besonnte Lagen.

Woche der Pflückreife:
15.10.-30.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3+

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
W/T

Lagermöglichkeit:
6 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
(S)

Copyright:
Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier

Apfelsorte Kanadarenette

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Kanadarenette:

Tafel- u. Wirtschaftsapfel zur Dauerlagerung. Baum starkwachsend, gering anfällig für Schorf u. Mehltau, aber stark anfällig für Obstbaumkrebs, schwere u. staunasse Böden vermeiden. Holz frostanfällig, nicht für Höhenlagen u. typische Frostlagen.

Woche der Pflückreife:
15.10.-30.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
2-3

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T/W

Lagermöglichkeit:
6 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
(S)

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Idared

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Idared

Winterapfel mit mildsüßer, schwach aromatischer Frucht. Baum schwach wachsend, stark anfällig für Mehltau, etwas anfällig für Schorf. Hohe Ansprüche an Standort und Pflege, für Erwerbsobstbau mit Pflanzenschutz. Für Hausgarten allenfalls für kühlere Standorte mit guter Durchlüftung und Besonnung, bei regelmäßiger Pflege.

Woche der Pflückreife:
15.10.-30.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3+

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T/W

Lagermöglichkeit:
7 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Hauxapfel

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Hauxapfel:

Reichtragender Mostapfel, vor allem im Südwesten Deutschlands verbreitet. Baum starkwüchsig, spät einsetzender Ertrag, robust gegen Krankheiten. Typische Streuobstsorte.

Woche der Pflückreife:
15.10.-30.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
4

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
W

Lagermöglichkeit:
5 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S

Copyright:
Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier

Apfelsorte Grüner (Winter)Stettiner

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Grüner (Winter)Stettiner:

Sehr alte Sorte, reiner Wirtschaftsapfel mit haltbarer, geschmacklich aber kaum als Tafelapfel verwendbarer Frucht. Baum starkwüchsig, robust gegenüber Krankheiten u. Schädlingen, spät einsetzender Ertrag.

Woche der Pflückreife:
15.10.-30.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
4

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
W

Lagermöglichkeit:
7 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S

Copyright:
Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier

Apfelsorte Grünapfel (Syn. Westerwälder)

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Grünapfel (Syn. Westerwälder):

Wirtschaftsapfel zur Dauerlagerung. Baum starkwüchsig, robust gegenüber Krankheiten. Später Ertragsbeginn. Typische Streuobstsorte.

Woche der Pflückreife:
15.10.-30.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3-

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
W

Lagermöglichkeit:
6 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S

Copyright:
Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier

Apfelsorte Gloster

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Gloster:

Stark gefärbter Tafelapfel mit mild süßsäuerlicher, lang lagerbarer Frucht. Baum mittelstark bis stark wachsend, deutlich anfällig für Schorf, auf schweren oder staunassen Böden stark anfällig für Obstbaumkrebs. Züchtungssorte der 1970er Jahre für den Intensivobstbau mit Pflanzenschutz.

Woche der Pflückreife:
15.10.-30.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3+

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T/W

Lagermöglichkeit:
6 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Glockenapfel (Syn. Weißer Winterglockenapfel)

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Glockenapfel (Syn. Weißer Winterglockenapfel):

Winterapfel mit säuerlich-aromatisch, zitroniges Aroma, gut haltbar ohne Lagerverluste bis Mai. Helles, beim Backen kaum bräundendes Fruchtfleisch. Genussreif erst nach Aufhellung der grünen Fruchtfarbe (z.T. erst ab Januar). Anfällig für Fruchtschorf, gut durchlüfteten Standort wählen, Baum ansonsten sehr vital.

Woche der Pflückreife:
15.10.-30.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
2-

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T

Lagermöglichkeit:
7 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
G, S

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Gewürzluiken

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Gewürzluiken:

Tafelapfel mit stark gefärbter Frucht. Baum holzfrostempfindlich, ansonsten nur gering anfällig für Schorf, Krebs u. Mehltau. Fruchtausreifung besser in warmen Lagen, auf dem Lager etw. anfällig für Schalenbräune.

Woche der Pflückreife:
15.10.-30.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
2-3

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T/W

Lagermöglichkeit:
4-5 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S, G

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Gelber Bellefleur

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Gelber Bellefleur:

Wirtschaftsapfel, nur in warmen Lagen auch geschmacklich befriedigender Tafelapfel. Baum starkwüchsig, stark anfällig für Schorf, daher nur für gut durchlüftete Lagen und bei regelmäßigem Auslichtungsschnitt. Etwas anfällig für Mehltau, robust gegenüber Obstbaumkrebs.

Woche der Pflückreife:
15.10.-30.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3-

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
W/(T)

Lagermöglichkeit:
4-5 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Champagnerrenette

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Champagnerrenette:

Wirtschaftsapfel mit eher kleiner, haltbarer Frucht, in wärmeren Lagen auch Tafelapfel. Baum schwach wachsend, bildet kleine Kronen, nur gering anfällig für Schorf u. Obstbaumkrebs. Bei vollem Behang bzw. mangelnder Schnittpflege zu Kleinfrüchtigkeit neigend.

Woche der Pflückreife:
15.10.-30.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3+

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T/W

Lagermöglichkeit:
7 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
(G)

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Brettacher

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Brettacher:

Robuster Wirtschaftsapfel, große Frucht, an warmen Standorten auch Tafelapfel, Frucht ähnl. Ontario, vorwiegend säuerlich, schwach aromatisch. Baum starkwüchsig, robust gegenüber Krankheiten. Typische Streuobstsorte.

Woche der Pflückreife:
15.10.-30.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3+

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T/W

Lagermöglichkeit:
6 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S, G

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Bramleys Seedling

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Bramleys Seedling:

Wirtschaftsapfel zur häuslichen Verwertung. Baum starkwüchsig, sehr gesund gegenüber Krankheiten und Schädlingen. Typische Streuobstsorte.

Woche der Pflückreife:
15.10.-30.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
W

Lagermöglichkeit:
4-5 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Bittenfelder Sämling

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Bittenfelder Sämling:

Säuerlicher Wirtschafts- bzw. Mostapfel, kann spät geschüttelt und verarbeitet werden. Baum sehr gesund gegenüber Schorf, Obstbaumkrebs und Mehltau, breit anbaufähig. Späte Blüte. Typische Streuobstsorte.

Woche der Pflückreife:
15.10.-30.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3-4

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
W

Lagermöglichkeit:
4-5 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S

Copyright:
Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier

Apfelsorte Altländer Pfannkuchenapfel

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Altländer Pfannkuchenapfel:

Wirtschaftsapfel, Früchte fest, ohne besonderes Aroma. Lagerung bis April, z.T. Ausfälle durch Schalenbräune. Baum mittelstark wachsend. Etwas Mehltau, ansonsten robust, eher für kühle Lagen.

Woche der Pflückreife:
15.10.-30.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3-

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
W

Lagermöglichkeit:
6 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
(S)

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Adersleber Kalvill

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Adersleber Kalvill:

Weißlich gelbe, aromatische Früchte, bis Februar/März lagerbar. Baum schwach bis mittelstark wachsend, anfällig für Obstbaumkrebs u. Schorf, nur auf lockeren Böden und an gut durchlüfteten Standorten.

Woche der Pflückreife:
15.10.-30.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
2-

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T

Lagermöglichkeit:
4-5 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):

Copyright:
Texte: Hans Joachim Bannier, Rolf Meyer
Bild oben: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection
Bild unten: Rolf Meyer

 

Apfelsorte Zuccalmaglio

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Zuccalmaglio:

Gelbe kleine Früchte, Aroma etwas an Quitte erinnernd. Baum schwach wachsend, reichtragend, bei Vollbehang Fruchtausdünnung erforderlich, nur gering schorfanfällig, etwas Mehltau und Obstbaumkrebs, benötigt gut durchlüftete, sonnige, aber nicht zu warme Standorte

Woche der Pflückreife:
12.10.-26.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
2-3

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T

Lagermöglichkeit:
4 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
G

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Zabergäurenette

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Zabergäurenette:

Winterapfel, Tafelapfel mit berosteter, bronzefarbener, markig-würziger Frucht. Baum starkwüchsig, robust gegenüber Schorf und Mehltau, auf schweren Böden etwas anfällig für Obstbaumkrebs. Insgesamt gute Vitalität und regelmäßiger Ertrag.

Woche der Pflückreife:
12.10.-26.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
2-3

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T

Lagermöglichkeit:
5 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S, G

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Strauwalds Parmäne

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Strauwalds Parmäne:

Winterapfel mit fester, aromatischer, eher kleiner Frucht. Baum mittelstark wachsend, wenig anfällig für Krankheiten, mittelstark wachsend, guter Ertrag.

Woche der Pflückreife:
12.10.-26.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
2

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T

Lagermöglichkeit:
5 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
G, (S)

Copyright:
Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier

Apfelsorte Schöner von Nordhausen

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Schöner von Nordhausen:

Tafelapfel mit säuerlich aromatischer Frucht. Baum starkwachsend, etwas anfällig für Schorf und Mehltau, sehr robust gegen Obstbaumkrebs, besser in kühlen und gut durchlüfteten Lagen.

Woche der Pflückreife:
12.10.-26.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
2-3

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T

Lagermöglichkeit:
4-5 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S, G

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Roter Winterkalvill

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Roter Winterkalvill:

Reiner Wirtschaftsapfel mit auffällig kantiger, geschmacklich kaum als Tafelapfel verwendbarer Frucht. Baum starkwüchsig, sehr stark anfällig für Schorf, für Streuobst daher nicht empfehlenswert.

Woche der Pflückreife:
12.10.-26.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
4

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
W

Lagermöglichkeit:
4 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Riesenboiken

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Riesenboiken:

Wirtschaftsapfel mit großer, rein gelber Frucht. Baum starkwüchsig, außen hängend, sehr robust gegen Krankheiten, typische Streuobstsorte.

Woche der Pflückreife:
12.10.-26.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
W

Lagermöglichkeit:
4-5 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S

Copyright: 

Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier

Apfelsorte Pohorka

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Pohorka:

Leicht aromatischer Tafelapfel, Kreuzung aus Cox Orange x Ontario. Baum stark wachsend, relativ gesund, nur gering anfällig für Schorf u. Mehltau; später Ertragsbeginn, dann alternierend, mittlere Erträge.

Woche der Pflückreife:
12.10.-26.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
2

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T

Lagermöglichkeit:
5-6 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S, G

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Parkers Pepping

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Parkers Pepping:

Einer der wohlschmeckendsten der ‘grauen’ Renetten. Frucht klein, aromatisch, bis Februar/März lagerbar, ohne Lagerverluste. Baum mittelstark bis schwach wachsend, etw. anfällig für Obstbaumkrebs (auf schweren Böden), ansonsten gesund. Regelmäßig schneiden, ansonsten Kleinfrüchtigkeit.

Woche der Pflückreife:
12.10.-26.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
2-

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T

Lagermöglichkeit:
4 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
G

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Moseleisenapfel

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Moseleisenapfel:

Regionaler Wirtschafts- und Mostapfel in Rheinland-Pfalz. Früchte klein bis mittelgroß, stark rot gefärbt, ohne besonderes Aroma, für Apfelsaft und häusliche Verwertung. Baum mittelstark, bei einetzendem Fruchtertrag schwach wachsend, benötigt regelmäßigen Schnitt, um Kleinfrüchtigkeit zu vermeiden. Robust gegenüber Krankheiten.

Woche der Pflückreife:
12.10.-26.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3-

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
W

Lagermöglichkeit:
5 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
(S)

Copyright: 

Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier

Apfelsorte Lohrer Rambour (Syn. Schwaikheimer Rambur)

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Lohrer Rambour (Syn. Schwaikheimer Rambur):

Großfrüchtiger Wirtschaftsapfel, bis März/April lagerbar. Baum starkwüchsig, robust gegenüber Krankheiten u. Schädlingen. Typische Streuobstsorte.

Woche der Pflückreife:
12.10.-26.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3-

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
W

Lagermöglichkeit:
5 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S

Copyright:
Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier

Apfelsorte Laxtons Superb

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Laxtons Superb:

Tafelapfel ähnlich Cox Orange mit farblich etwas düsterer, aber länger haltbarer Frucht. Baum schwach wachsend, anfällig für Schorf und Mehltau, relativ robust gegen Obstbaumkrebs. Für den Hausgarten nur an gut durchlüfteten Standorten in nicht zu warmer Lage sowie regelmäßigem Schnitt.

Woche der Pflückreife:
12.10.-26.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
1-2

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T

Lagermöglichkeit:
4-5 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Kidds Orange

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Kidds Orange:

Süßaromatischer Winterapfel, bis März/April haltbar, wenig Lagerverluste. Baum robust, mittelstark wachsend, gering anfällig für Krankheiten, auf schweren bzw. staunassen Böden anfällig für Obstbaumkrebs.

Woche der Pflückreife:
12.10.-26.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
2+

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T

Lagermöglichkeit:
5 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
G, (S)

Copyright:
Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier

Apfelsorte Hilde

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Hilde:

Most- u. Wirtschaftsapfel mit fester, lang lagerbarer Frucht, geschmacklich nicht als Tafelapfel geeignet. Baum starkwachsend, robust gegen Schorf u. Mehltau, auf sehr schweren bzw. staunassen Böden etwas Obstbaumkrebs. Ertrag früh einsetzend, reich u. regelmäßig.

Woche der Pflückreife:
12.10.-26.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
4

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
W

Lagermöglichkeit:
5 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S

Copyright:
Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier

Apfelsorte Florina

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Florina:

Wirtschafts- und Tafelapfel mit lang lagerbarer Frucht und mäßigem Aroma. Züchtungssorte mit monogener Schorfresistenz (inzwischen durchbrochen). Baum mittelstark bis stark wachsend, etw. anfällig für Mehltau, ansonsten relativ robust.

Woche der Pflückreife:
12.10.-26.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
W/T

Lagermöglichkeit:
5 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S, G

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Elise Rathke

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Elise Rathke:

Trauerapfel’, stark hängende bzw. nach unten wachsende Krone. Reiner Wirtschafts- bzw. Mostapfel, geschmacklich nicht als Tafelapfel verwendbar. Baum mittelstark wachsend, etwas anfällig für Schorf, ansonsten relativ gesund. Interessant als Zierform mit Veredlung auf Stammbildner in >2,50m Höhe.

Woche der Pflückreife:
12.10.-26.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
4

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
W

Lagermöglichkeit:
4 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S, G

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Eifeler Rambur

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Eifeler Rambur:

Wirtschaftsapfel, typische Streuobstsorte, auch für Höhenlagen. Baum starkwachsend, sehr robust gegenüber Schorf u. Mehltau, gering anfällig für Obstbaumkrebs.

Woche der Pflückreife:
12.10.-26.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
W

Lagermöglichkeit:
4 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S

Copyright:
Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier

Apfelsorte Coulons Renette

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Coulons Renette:

Winterapfel mit Boskoop-ähnlicher Frucht, jedoch süßer als dieser, nicht ganz so lang lagerbar. Baum starkwüchsig, robust. Typische Streuobstsorte.

Woche der Pflückreife:
12.10.-26.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
2-3

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T/W

Lagermöglichkeit:
4-5 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Boikenapfel

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Boikenapfel:

Säuerlicher Wirtschaftsapfel für häusliche Verwertung, weißfleischig, beim Backen fest bleibend und wenig bräunend, optimal für Kuchen. Baum mittelstark, später schwach wachsend, deutlich anfällig für Schorf, ansonsten robust. Nur für gut durchlüftete Lagen.

Woche der Pflückreife:
12.10.-26.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3-

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
W

Lagermöglichkeit:
6 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
(S)

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Berlepsch

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Berlepsch:

Edelaromatischer Tafelapfel. Oft kleinfrüchtig, Aroma entfaltet sich erst nach Lagerung. Sorte noch bekannt und beliebt. Baum stark wachsend, anfällig für Obstbaumkrebs und Läuse, etwas für Fruchtschorf. Für Streuobst und Garten nur an optimalen Standorten.

Woche der Pflückreife:
12.10.-26.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
1-2

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T

Lagermöglichkeit:
5 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
(S, G)

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Ausbacher Roter

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Ausbacher Roter:

Lokale Sorte in der Rhön, wurde um 1920/30 auch im Raum Kassel und im Ruhrgebiet verbreitet. Wirtschaftsapfel mit leuchtend schöner Frucht, als Tafelapfel aber zu gering im Aroma. Baum starkwüchsig, gering anfällig für Schorf, Krebs u. Mehltau, aber anfällig für spezifische (bisher nicht identifizierte) braune Blattflecken. Später Ertragsbeginn, dann alternierend.

Woche der Pflückreife:
12.10.-26.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3-

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
W/T

Lagermöglichkeit:
5 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S

Copyright:
Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier

Apfelsorte Auralia

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Auralia:

Hellgelbe Früchte, edelaromatisch, bananenartig, bis Februar lagerbar. Gering anfällig für Schorf, aber anfällig für Regenflecken und auch ‘Topaz-Spots’. Baum mittelstark bis stark wachsend, robust gegenüber Obstbaumkrebs, gering anfällig für Mehltau, eher für kühlere Regionen.

Woche der Pflückreife:
12.10.-26.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
1-2

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T

Lagermöglichkeit:
4 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
G, (S)

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Ananasrenette

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Ananasrenette:

Gelbe, kleine Früchte, an eine Ananas erinnernd. Baum sehr schwach wachsend, robust gegenüber Schorf, auf schweren Böden stark anfällig für Obstbaumkrebs.

Woche der Pflückreife:
12.10.-26.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
2-

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T

Lagermöglichkeit:
4 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
(G)

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Wöbers Rambour

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Wöbers Rambour:

Reichtragender Tafel- u. Wirtschaftsapfel mit süßlicher, schwach aromatischer, bis März/April lagerbarer Frucht. Baum sehr starkwachsend, robust gegen Mehltau u. Obstbaumkrebs, nur schwach anfällig für Schorf; typische Streuobstsorte.

Woche der Pflückreife:
10.10.-24.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3+

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
W/T

Lagermöglichkeit:
5-6 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S

Copyright:
Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier

Apfelsorte Wiltshire

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Wiltshire:

Fester, blass gefärbter Winterapfel, Wirtschaftsapfel, an geeigneten Standorten noch Tafelapfel. Baum stark und steil wachsend, gesund, auf schweren Böden etw. krebsanfällig.

Woche der Pflückreife:
10.10.-24.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3+

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T/W

Lagermöglichkeit:
4-5 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S

Copyright:
Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier

Apfelsorte Lippoldsberger Tiefenblüte

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Lippoldsberger Tiefenblüte:

Regionale Sorte aus Nordhessen. Winterapfel mit stark gefärbter Frucht von mittlerem Aroma. Bei Fruchtreife Neigung zu Fruchtfall, daher ‘richtiger’ Erntetermin schlecht bestimmbar, große Früchte ggf. eher ernten. Baum robust, starkwachsend, auf schweren Böden etw. anfällig f. Obstbaumkrebs.

Woche der Pflückreife:
10.10.-24.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3+

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T/W

Lagermöglichkeit:
4 (-5) Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S

Copyright:
Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier

Apfelsorte Lanes Prinz Albert

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Lanes Prinz Albert:

Reichtragender u. großfrüchtiger Wirtschaftsapfel. Baum schwach wachsend, kleine Kronen, robust gegenüber Schorf und Obstbaumkrebs, etwas anfällig für Mehltau. Kühlere Lagen bevorzugen. Vorzeitiges Durchpflücken großer Früchte empfehlenswert.

Woche der Pflückreife:
10.10.-24.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3+

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
W/T

Lagermöglichkeit:
4-5 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
G

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Graue Französische Renette

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Graue Französische Renette:

Alte Sorte mit kartoffelartig graubraun berosteten Früchten. Wirtschaftsapfel bzw. säuerlicher Tafelapfel. Baum mittelstark bis stark wachsend, robust gegenüber Krankheiten. Anm.: Diverse in Deutschland existierende Referenzen der Sorten ‘Graue Französische Renette’ und ‘Damason Renette’ haben sich bei einem molekulargenetischen Test als identisch erwiesen. Die Frage der Sortenidentität oder -diversität beider historisch beschriebener Sorten ist damit vorerst offen.

Woche der Pflückreife:
10.10.-24.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3+

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T/W

Lagermöglichkeit:
4-5 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S

Copyright:
Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier

Apfelsorte Galloway Pepping

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Galloway Pepping:

Wirtschaftsapfel mit großer gelber Frucht. Baum starkwüchsig, robust gegenüber Krankheiten. Später Ertragsbeginn, alternierender Ertrag. Typische Streuobstsorte. Anm.: In Bayern ist die Sorte fälschlich unter dem Namen “Fromms Goldrenette” verbreitet.

Woche der Pflückreife:
10.10.-24.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3+

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
W/T

Lagermöglichkeit:
3-4 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Damason Renette

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Damason Renette:

Alte Sorte mit kartoffelartig graubraun berosteten Früchten. Wirtschaftsapfel bzw. säuerlicher Tafelapfel. Baum mittelstark bis stark wachsend, robust gegenüber Krankheiten. Anm.: Diverse in Deutschland existierende Referenzen der Sorten ‘Damason Renette’ und ‘Graue Französische Renette’ haben sich bei einem molekulargenetischen Test als identisch erwiesen. Die Frage der Sortenidentität oder -diversität beider historisch beschriebener Sorten ist damit vorerst offen.

Woche der Pflückreife:
10.10.-24.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3+

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T/W

Lagermöglichkeit:
4-5 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Boskoop

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Boskoop:

Bekannter Tafelapfel für Winterlagerung, teilweise bei Kunden noch sehr beliebt, weil einzige säuerlich-aromatische Sorte auf dem Markt. Frucht anfangs sauer, nach längerer Lagerung aromatischer und auch süßer werdend. Baum sehr starkwüchsig, kommt spät in den Ertrag, dann alternierend. Gering anfällig für Schorf u. Läuse. Es gibt zahlreiche Mutanten mit unterschiedlicher Schorfanfälligkeit, unterschiedlicher Pflückreife u. Haltbarkeit der Früchte. Typische Streuobstsorte.

Woche der Pflückreife:
10.10.-24.10.(-30.10.)

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
(2-3) 2

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T/(W)

Lagermöglichkeit:
5-6 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S, G

Boskoop (Grüner):

 

Boskoop (Roter):

 

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Baumanns Renette

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Baumanns Renette:

Reichtragender Wirtschaftsapfel, typischer Backapfel, dessen helles Fruchtfleisch beim Backen fest bleibt und nur gering bräunt. Baum holzfrostempfindlich, eher für warme und geschützte Lagen, etw. anfällig auch für Schorf, Obstbaumkrebs, Läuse.

Woche der Pflückreife:
10.10.-24.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3+

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
W/T

Lagermöglichkeit:
5 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Kronprinz Rudolf

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Kronprinz Rudolf:

Österreichische Sorte, in Deutschland selten. Reichtragender Wirtschaftsapfel, an gut besonnten Standorten auch Tafelapfel. Baum mittelstark, später schwächer wachsend, relativ robust gegenüber Krankheiten; früh einsetzender und regelmäßiger Ertrag, bei mangelnder Schnittpflege Neigung zu Kleinfrüchtigkeit.

Woche der Pflückreife:
08.10.-22.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T/W

Lagermöglichkeit:
3 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
(G)

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Red Delicious (Starking)

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Red Delicious (Starking):

Stark gefärbter Tafelapfel mit mildsüßer, sehr säurearmer und schwach aromatischer Frucht. Pflückzeitpunkt stark variabel, nach Größe mehrfach durchpflücken (ggf. bis Ende Oktober). Baum mittelstark wachsend, etwas anfällig für Schorf, gut durchlüftete Standorte vorziehen.

Woche der Pflückreife:
05.10.-19.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3+

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T

Lagermöglichkeit:
7 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
(G)

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Orleans Renette

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Orleans Renette:

Tafelapfel mit aromatischer, grau berosteter Frucht. Baum mittelstark bis stark wachsend, robust gegenüber Schorf und Mehltau, auf schweren Böden etwas anfällig für Obstbaumkrebs.

Woche der Pflückreife:
05.10.-19.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
2

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T

Lagermöglichkeit:
4 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S, G

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Jonathan

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Jonathan:

In den 1960er Jahren beliebter Tafelapfel und meistgepflanzte Sorte in Hausgärten. Frucht mild-süß bei geringer Säure. Mehrmaliges Durchpflücken empfehlenswert. Baum reichtragend, mittelstark wachsend, jedoch hoch anfällig für Mehltau, anfällig für Schorf und Lentizellenfäule (‘Jonathan-Spots’). Nicht für Streuobst, für Garten nur bedingt geeignet.

Woche der Pflückreife:
05.10.-19.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3+

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T

Lagermöglichkeit:
3-4 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Jonagold

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Jonagold:

Moderne Sorte, gezüchtet aus ‘Jonathan x Golden Delicious’. Süßaromatischer Tafelapfel, relativ geringe Säure. Baum mittelstark bis stark wachsend, deutlich anfällig für Schorf und Mehltau. Als Liebhabersorte für den Garten für kühlere und gut durchlüftete Standorte bei regelmäßigem Auslichtungsschnitt, nicht für Streuobst.

Woche der Pflückreife:
05.10.-19.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
2

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T

Lagermöglichkeit:
5 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
(G)

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Horneburger Pfannkuchenapfel

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Horneburger Pfannkuchenapfel:

Wirtschaftsapfel zur Dauerlagerung mit großer, teils sehr großer, fester, vorwiegend säuerlicher Frucht, beim Backen fest bleibend u. gering bräunend. Bestimmung des ‘richtigen’ Erntezeitpunkts schwierig, sehr große Früchte fallen leicht vor der Fruchtreife und müssen ggf. vorzeitig ausgepflückt werden. Etwas Lagerverluste durch Kernhausfäule, ansonsten Früchte ab ca. Jan./Feb. auch als (säuerlich-aromatischer) Tafelapfel nutzbar.

Woche der Pflückreife:
05.10.-19.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3+

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
W/T

Lagermöglichkeit:
6 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Goldrenette von Blenheim

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Goldrenette von Blenheim:

Großfrüchtiger Tafelapfel mit festem, mäßig saftigem Fruchtfleisch und typisch nussartigem Aroma. Baum sehr stark wachsend, breite ausladende Krone, benötigt ausreichende Wasserversorgung, andererseits keine zu schweren oder staunassen Böden (etw. krebsanfällig). Gegenüber Mehltau u. Schorf relativ robust. Später Ertragsbeginn.

Woche der Pflückreife:
05.10.-19.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
2-3

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T/W

Lagermöglichkeit:
4 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S

Copyright:
Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier

Apfelsorte Gelbe Schafsnase

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Gelbe Schafsnase

Großfrüchtiger Wirtschafts- (u. Tafel-)apfel mit länglicher gelber Frucht; mittleres Aroma. Baum starkwüchsig, sehr robust gegenüber Krankheiten u. Schädlingen. Typische Streuobstsorte.

Woche der Pflückreife:
05.10.-19.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3+

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T/W

Lagermöglichkeit:
4 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S

Copyright:
Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier

Apfelsorte Geflammter Kardinal

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Geflammter Kardinal:

Wirtschaftsapfel. Baum robust und sehr frosthart, auch für Höhenlagen, mittelstarker Wuchs, wenig anfällig für Krankheiten u. Schädlinge.

Woche der Pflückreife:
05.10.-19.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3-

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
W

Lagermöglichkeit:
3 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S

Copyright:
Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier

Apfelsorte Französiche Goldrenette

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Französiche Goldrenette:

Reichtragender Tafelapfel, eher im Südwesten Deutschlands vorkommend. Baum schwach wachsend, kleine Kronen, kommt früh in den Ertrag, relativ robust gegen Krankheiten. Regelmäßig schneiden, um Kleinfrüchtigkeit zu vermeiden.

Woche der Pflückreife:
05.10.-19.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
2-3

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T/W

Lagermöglichkeit:
3 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
G

Copyright:
Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier

Apfelsorte Wachendorfer Renette

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Wachendorfer Renette:

Reichtragender Tafel- u. Wirtschaftsapfel, mit gelber, eher kleiner Frucht. Baum mittelstark wachsend, relativ robust gegenüber Krankheiten. Früher Ertragsbeginn. Für Garten und Streuobst nur bei regelmäßiger Schnittpflege, ansonsten Neigung zu Kleinfrüchtigkeit.

Woche der Pflückreife:
03.10.-17.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3+

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T/W

Lagermöglichkeit:
2 bis 2 1/2 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
(S, G)

Copyright:
Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier

Apfelsorte Topaz

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Topaz:

Schorfresistente Neuzüchtung. Aromatische, schön gefärbte Früchte, die allerdings stark anfällig für ‘Topaz-Spots’ sind, außerdem ist die Schorfresistenz inzwischen bereits durchbrochen. Baum mittelstark bis starkwüchsig, robust gegenüber Mehltau, anfällig für Obstbaumkrebs und Blattläuse.

Woche der Pflückreife:
03.10.-17.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
1

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T

Lagermöglichkeit:
3-5 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
(G)

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Tannenkrüger

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Tannenkrüger:

Regionale Sorte aus Ostwestfalen-Lippe, Frucht ähnlich Goldparmäne, aber etw. schwächer im Geschmack. Baum reichtragend, mittelstark wachsend, robust gegenüber Schorf, Mehltau u. Krebs.

Woche der Pflückreife:
03.10.-17.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
W/T

Lagermöglichkeit:
2 bis 2 1/2 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
(S)

Copyright:
Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier

 

Apfelsorte Sponheimer Flurapfel

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Sponheimer Flurapfel:

Regionalsorte des Rhein-Mosel-Raumes. Reichtragender Wirtschaftsapfel. Baum starkwüchsig, breit ausladende Krone, robust gegenüber Krankheiten. Frosthart, auch für Höhenlagen geeignet. Typische Streuobstsorte.

Woche der Pflückreife:
03.10.-17.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
W

Lagermöglichkeit:
3 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S

Copyright:
Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier

 

Apfelsorte Roter Fresquin (Bittersüßer)

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Roter Fresquin (Bittersüßer):

Reiner Wirtschaftsapfel speziell für Obstbrand, von den Baumschulen häufig als Stammbildner verwendet, setzt sich wegen seines starken Wuchses gelegentlich nachträglich gegen die aufveredelte Edelsorte durch. Früchte relativ klein, typisch bitter-süß, von geringer Säure. Baum robust gegenüber Krankheiten und Schädlingen.

Woche der Pflückreife:
03.10.-17.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
5

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
W

Lagermöglichkeit:
2 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S

Copyright:
Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier

Apfelsorte Roter Boskoop

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Roter Boskoop:

Bekannter Tafelapfel für Winterlagerung, teilweise bei Kunden noch sehr beliebt, weil einzige säuerlich-aromatische Sorte auf dem Markt. Frucht anfangs sauer, dann bald aromatischer und auch süßer werdend. Baum sehr starkwüchsig, kommt spät in den Ertrag, dann alternierend. Gering anfällig für Schorf u. Läuse. Roter Boskoop reift eher als die ‘grünen’ Typen und hält auf dem Lager etwas kürzer. Typische Streuobstsorte.

Woche der Pflückreife:
03.10.-17.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
2

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T

Lagermöglichkeit:
5 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S, G


Roter Boskoop

 


Boskoop (Grüner)

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Nelkenapfel

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Nelkenapfel:

Lokale Sorte in Westfalen, ursprünglich aus Belgien. Sehr große Früchte, Wirtschaftsapfel ohne bes. Aroma. Baum starkwüchsig, guter Ertrag, sehr robust gegenüber Schorf und anderen Krankheiten.

Woche der Pflückreife:
03.10.-17.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3-

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
W

Lagermöglichkeit:
2 bis 2 1/2 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S

Copyright:
Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier

Apfelsorte Luisenapfel (Prinzessin Luise)

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Luisenapfel (Prinzessin Luise):

Feinaromatischer Tafelapfel, Früchte anfällig für Lentizellenfäule. Baum mittelstark, später schwach wachsend, etwas anfällig für Schorf und Obstbaumkrebs. Nur für gute Böden und gut durchlüftete Standorte. Liebhabersorte.

Woche der Pflückreife:
03.10.-17.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
2

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T

Lagermöglichkeit:
3 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):

Copyright:
Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier

Apfelsorte Landsberger Renette

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Landsberger Renette:

Feinaromatischer Tafelapfel, einst beliebt. Baum anfangs stark, später mittelstark wachsend, anfällig für Schorf, Mehltau und Obstbaumkrebs, daher hohe Ansprüche an den Standort, möglichst gut durchlüftete (z.B. Feldwege) und nicht zu warme Lagen sowie gute Böden.

Woche der Pflückreife:
03.10.-17.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
2

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T

Lagermöglichkeit:
3 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Karmijn de Sonnaville

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Karmijn de Sonnaville:

Neuzüchtung, Früchte geschmacklich wie Kreuzung aus Cox Orange und Boskoop. Baum starkwüchsig, etw. anfällig für Mehltau, nur gering anfällig für Schorf u. Obstbaumkrebs. Kommt spät in den Ertrag, dieser dann mittelhoch. Versuchsweise für Garten u. Streuobst!

Woche der Pflückreife:
03.10.-17.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
1

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T

Lagermöglichkeit:
3-4 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
G, S

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Hildesheimer Goldrenette

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Hildesheimer Goldrenette:

Große, ähnlich Goldparmäne gefärbte Früchte, mittleres Aroma. Baum robust gegen Schorf u. Mehltau, auf schweren Böden etw. anfällig für Obstbaumkrebs.

Woche der Pflückreife:
03.10.-17.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
2-3

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T

Lagermöglichkeit:
3-4 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
(S)

Copyright:
Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier

Apfelsorte Gehrers Rambur

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Gehrers Rambur

Reichtragender Wirtschafts- bzw. Mostapfel mit säuerlich-herber Frucht, als Tafelapfel kaum infrage kommend. Baum starkwüchsig, robust gegenüber Schorf u. Mehltau, auf schweren Böden etwas anfällig für Obstbaumkrebs. Früchte stark anfällig für Stippe, müssen schnell verarbeitet werden.

Woche der Pflückreife:
03.10.-17.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
4

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
W

Lagermöglichkeit:
1 Monat

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S

Copyright:
Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier

Apfelsorte Englische Spitalrenette

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Englische Spitalrenette:

Großfrüchtiger Tafel- und Wirtschaftsapfel mit kugeliger gelber Frucht, mittleres Aroma. Baum mittelstark wachsend, robust gegenüber Schorf und Mehltau, auf schweren Böden etw. anfällig für Obstbaumkrebs.

Woche der Pflückreife:
03.10.-17.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3+

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T/W

Lagermöglichkeit:
3-4 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S

Copyright:
Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier

Apfelsorte Batullenapfel (Syn. Batull)

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Batullenapfel (Syn. Batull):

Alte Tafelapfelsorte, einst Nationalsorte Siebenbürgens, in Deutschland ab und zu vorkommend. Fruchtausfärbung und -geschmack besser in warmen bzw. Weinbaulagen. Baum mittelstark bis stark wachsend, sehr robust gegenüber Mehltau und Schorf, auf schweren Böden etwas anfällig für Obstbaumkrebs. Vorzugsweise für warme und gut besonnte Standorte bei lockeren Böden.

Woche der Pflückreife:
03.10.-17.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
2-

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T

Lagermöglichkeit:
4 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S, G

Copyright:
Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier

Apfelsorte Westfäl. Gülderling

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Westfäl. Gülderling:

Westfälische Regionalsorte, sehr harte, zur Baumreife saftige, später schnell mürbe Frucht. Bei Fruchtreife Neigung zu Fruchtfall, ‘richtiger’ Erntezeitpunkt (für Einlagerungsäpfel) daher schwer zu bestimmen. Sorte wird überwiegend als Mostapfel genutzt. Baum starkwüchsig, kaum anfällig für Krankheiten. Typische Streuobstsorte.

Woche der Pflückreife:
01.10.-14.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3+

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
W

Lagermöglichkeit:
1 Monat

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S

Copyright:
Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier

Apfelsorte Rheinisches Seidenhemdchen

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Rheinisches Seidenhemdchen:

Reichtragender Wirtschaftsapfel, vor allem im Rheinland verbreitet. Frucht süßsäuerlich, ohne ausgeprägtes Aroma. Baum starkwüchsig, robust gegenüber Krankheiten. Typische Streuobstsorte.

Woche der Pflückreife:
01.10.-14.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
W/(T)

Lagermöglichkeit:
3 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S

Copyright: 

Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier

Apfelsorte Kaiser Wilhelm

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Kaiser Wilhelm:

Einst bekannter u. beliebter Tafelapfel. Früchte groß, gut gefärbt, jedoch von mäßigem Aroma und bald mürbe werdend. Anfällig für Stippe. Baum sehr starkwüchsig, kommt spät in den Ertrag, dann alternierend. Schorf- u. mehltaufest, auf schweren Böden anfällig für Obstbaumkrebs. Große Früchte vorab pflücken.

Woche der Pflückreife:
01.10.-14.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T/W

Lagermöglichkeit:
3(-5) Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
(S)

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Johannes Böttner

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Johannes Böttner:

Reichtragender Wirtschafts- und Mostapfel, gut besonnte Früchte auch als Tafelapfel nutzbar. Baum schwach wachsend, gering anfällig für Schorf und Obstbaumkrebs, etwas anfällig für Mehltau, besser für kühle Lagen, auch in Höhenlagen anbaubar. Früher Ertragsbeginn, sollte regelmäßig geschnitten werden, um Kleinfrüchtigkeit zu vermeiden. Ggf. mehrmals durchpflücken.

Woche der Pflückreife:
01.10.-14.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
W/(T)

Lagermöglichkeit:
3 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
(G)

Copyright:
Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier

Apfelsorte Geheimrat Breuhan

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Geheimrat Breuhan:

Mildsüßer Tafelapfel. Baum mittelstark wachsend, reichtragend, relativ robust, auf schweren Böden anfällig für Obstbaumkrebs. Regelmäßiger Schnitt nötig, um Kleinfrüchtigkeit zu vermeiden.

Woche der Pflückreife:
01.10.-14.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
2-

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T

Lagermöglichkeit:
3-4 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
G

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Franksenapfel

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Franksenapfel:

Ostfriesische Lokalsorte, Tafel- bzw. Wirtschaftsapfel von mittlerem Aroma. Baum mittelstark wachsend, relativ robust. Ertrag nur mittelhoch, alternierend.

Woche der Pflückreife:
01.10.-14.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
W/T

Lagermöglichkeit:
3 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):

Copyright:
Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier

Apfelsorte Spartan

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Spartan:

Tiefrot gefärbter Tafelapfel mit süßlich-aromatischem Geschmack, säurearmer ‘Kinderapfel’, nach längerer Lagerung teils etwas fad werdend. Baum mittelstark bis stark wachsend, etwas anfällig für Schorf, Obstbaumkrebs und Mehltau. Gut belüftete Standorte und lockere Böden vorziehen.

Woche der Pflückreife:
29.09.-12.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
2

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T

Lagermöglichkeit:
4-5 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
G

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Holsteiner Cox

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Holsteiner Cox:

Cox-aromatische, bei Kunden noch gut bekannte und beliebte Sorte mit relativ regelmäßigen Erträgen und festen, gut lagerbaren Früchten. Baum starkwüchsig, robust gegen Schorf, auf schweren Böden etw. Obstbaumkrebs, in Weinbaulagen anfällig für Mehltau, daher vor alelm für kühle Lagen geeignet.

Woche der Pflückreife:
29.09.-12.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
1-2

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T

Lagermöglichkeit:
3-4 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S, G

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Harberts Renette

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Harberts Renette:

Großfrüchtiger, fruchtig-aromatischer Tafelapfel. In der Fruchreife Neigung zu Fruchtfall, daher frühzeitiges u. mehrmaliges Durchpflücken der jeweils größten Früchte empfehlenswert. Baum sehr starkwüchsig, später Ertragsbeginn, kaum anfällig für Schorf, Mehltau und Krebs, Früchte anfällig für Stippe. Typische Streuobstsorte.

Woche der Pflückreife:
29.09.-12.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
2-

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T

Lagermöglichkeit:
2 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Goldparmäne

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Goldparmäne:

Reichtragender Tafelapfel, bei Kunden noch bekannt und beliebt. Frucht anfangs saftig, später mit typischem Nussaroma. Baum mittelstark wachsend, deutlich anfällig für Schorf, Obstbaumkrebs, Blattläuse. Nur für gut durchlüftete Standorte mit lockerem Boden.

Woche der Pflückreife:
29.09.-12.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
2

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T

Lagermöglichkeit:
3-4 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
(G)

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Böhmer Cox (Zlatka)

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Böhmer Cox (Zlatka):

Neuzüchtung mit monogener Schorfresistenz. Früchte edelaromatisch, Resistenz bisher nicht gebrochen. Baum mittelstark wachsend, relativ gesund.

Woche der Pflückreife:
29.09.-12.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
1

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T

Lagermöglichkeit:
3-4 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
G

Copyright:
Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier

Apfelsorte Tulpenapfel

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Tulpenapfel:

Regionale Sorte im Rheinland. Wirtschafts- bzw. Mostapfel mit gelber, zugespitzter Frucht. Baum starkwüchsig, robust gegenüber Krankheiten. Spätblüher, daher seltener von Spätfrösten betroffen. Typische Streuobstsorte.

Woche der Pflückreife:
27.09.-10.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3-4

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
W

Lagermöglichkeit:
2-3 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S

Copyright:
Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier

Apfelsorte Gestreifter Herbstkalvill

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Gestreifter Herbstkalvill
(evtl. identisch mit Mecklenburger Kantapfel)

Wirtschaftsapfel mit interessant aussehender, extrem kantiger Frucht, ohne besonderes Aroma. Baum mitelstark bis stark wachsend, robust, nur gering anfällig für Schorf.

Woche der Pflückreife:
27.09.-10.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3-

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
W

Lagermöglichkeit:
2 1/2 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):

Copyright:
Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier

Apfelsorte Finkenwerder Prinz

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Finkenwerder Prinz:

Aromatischer Tafelapfel, geschmacklich sehr gut, optisch weniger attraktiv, daher für den Marktanbau nur bei Direktvermarktung. Ideale Selbstversorgersorte: früh einsetzender und regelmäßiger Ertrag, Baum mittelstark wachsend, robust gegenüber Krankheiten.

Woche der Pflückreife:
27.09.-10.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
2+

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T

Lagermöglichkeit:
3 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S, G

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Edelborsdorfer

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Edelborsdorfer:

Tafel- u. Wirtschaftsapfel mit blassgelber Frucht. Baum starkwüchsig, sehr robust gegenüber Schorf, Mehltau, gering anfällig für Obstbaumkrebs. Typische Streuobstsorte. Anm.: Bei der hier gemeinten, in den letzten 80 Jahren in Deutschland als ‘Edelborsdorfer’ verbreiteten Sorte handelt es sich vermutlich nicht um die ursprüngliche, um 1200 entstandene Sorte, sondern um die Tochtersorte ‘Seebaer Borsdorfer’ Syn. ‘Fromms Goldrenette’.

Woche der Pflückreife:
27.09.-10.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
2-3

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T/W

Lagermöglichkeit:
2-3 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S, (G)

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Allington Pepping

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Allington Pepping:

Cox-ähnlicher Tafelapfel, Frucht säurereicher als Cox, individuelles Aroma. Baum schwach wachsend, relativ gesund, Früchte robust gegen Schorf, aber stark anfällig für Fruchtmonilia und Stippe. Liebhabersorte.

Woche der Pflückreife:
27.09.-10.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
2

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T

Lagermöglichkeit:
2 1/2 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
(G)

Copyright:
Texte: Hans Joachim Bannier, Rolf Meyer
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Schöner aus Elmpt

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Schöner aus Elmpt:

Regionale Sorte im Rheinland. Wirtschafts- (und noch Tafel-)apfel. Baum starkwüchsig, robust gegenüber Krankheiten, regelmäßig tragend; extrem späte Blüte, daher weniger von Spätfrösten betroffen.

Woche der Pflückreife:
25.09.-08.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
W/T

Lagermöglichkeit:
2 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S

Copyright:
Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier

Apfelsorte Schicks Rheinischer Landapfel (Syn. Schick Johannes)

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Schicks Rheinischer Landapfel (Syn. Schick Johannes):

Regionale Streuobstsorte im Rheinland. Wirtschafts- und Mostapfel mit großer, gelber Frucht. Baum sehr starkwüchsig, robust gegenüber Krankheiten, auf schweren nassen Böden etw. anfällig für Obstbaumkrebs. Typische Sorte für die Streuobstwiese.

Woche der Pflückreife:
25.09.-08.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3-

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
W

Lagermöglichkeit:
2 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S

Copyright:
Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier

Apfelsorte Rubinette

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Rubinette:

Wohlschmeckender Tafelapfel, aus Golden Delicious x Cox Orange entstanden. Baum schwach wachsend, hoch anfällig für Schorf, Mehltau, anfällig für ‘Topaz spots’. Geringe Vitalität. Ausschließlich für Intensivanbau mit Pflanzenschutz, für Garten und Streuobst nicht geeignet.

Woche der Pflückreife:
25.09.-08.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
1

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T

Lagermöglichkeit:
4 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):

Copyright:
Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier

Apfelsorte Ribston Pepping

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Ribston Pepping:

Sehr alte Sorte mit cox-aromatischer, etwas unscheinbar ‘grauer’, optisch Boskoop-ähnlicher Frucht. Baum starkwüchsig, robust gegen Schorf, auf schweren Böden anfällig für Obstbaumkrebs, in Weinbaulagen anfällig für Mehltau, eher für kühlere Lagen.

Woche der Pflückreife:
25.09.-08.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
1-2

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T

Lagermöglichkeit:
2 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
(S, G)

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Rheinische Schafsnase

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Rheinische Schafsnase:

Regionalsorte im Rhein-Main-Gebiet sowie am Mittelrhein. Reiner Wirtschafts- bzw. Mostapfel mit säuerlicher Frucht, als Tafelapfel kaum infrage kommend. Baum mittelstark wachsend, robust gegenüber Schorf u. Mehltau, auf schweren Böden anfällig für Obstbaumkrebs. Holzfrostempfindlich, daher eher für warme Lagen. Reichtragend.

Woche der Pflückreife:
25.09.-08.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3-4

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
W

Lagermöglichkeit:
2 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S

Copyright:
Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier

Apfelsorte Rewena

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Rewena:

Schorfresistente Neuzüchtung, reichtragender Wirtschaftsapfel (je nach Standort u. Jahreswitterung auch Tafelapfel). Bei Vollertrag kleinfrüchtig, Früchte mit eigentümlichem Aroma, Schorfresistenz inzwischen durchbrochen, anfällig für ‘Topaz-Spots’. Baum mittelstark wachsend, relativ gesund. Im Frühjahr mit sehr schöner rötlicher Blüte.

Woche der Pflückreife:
25.09.-08.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3+

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
W/T

Lagermöglichkeit:
2 bis 2 1/2 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
G

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Mutterapfel

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Mutterapfel

Schön gefärbte Frucht, schwaches cox-ähnliches Aroma. Gering schorfanfällig. Baum mittelstark bis stark und sehr steil wachsend, kommt spät in den Ertrag, dann alternierend, relativ robust.

Woche der Pflückreife:
25.09.-08.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
2-3

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T

Lagermöglichkeit:
3 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
(S)

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Muskatrenette

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Muskatrenette:

Sehr alte Sorte, Tafelapfel. Baum mittelstark bis schwach wachsend, stark anfällig für Mehltau, auf schweren/nassen Böden auch für Obstbaumkrebs. Anspruchsvoll an den Standort, besser für kühle Lagen und Höhenlagen, nur für lockere, gut durchlüftete Böden und bei regelmäßigem Schnitt.

Woche der Pflückreife:
25.09.-08.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
2-

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T

Lagermöglichkeit:
2 1/2 bis 3 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Krügers Dickstiel

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Krügers Dickstiel:

Süßaromatischer Tafelapfel mit eigentümlich gefärbter, schorffester Frucht. Baum mittelstark wachsend, robust gegenüber Krankheiten. Fruchtqualität besser an sonnigen Standorten u. Sandboden, Früchte anfällig f. Ebereschenminiermotte.

Woche der Pflückreife:
25.09.-08.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
2

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T

Lagermöglichkeit:
2 bis 2 1/2 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S, G

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Ingol

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Ingol:

Großfrüchtiger Tafelapfel, Züchtung aus Ingrid Marie x Golden Delicious. Baum mittelstark wachsend, etwas anfällig für Schorf u. Mehltau, auf schweren/staunassen Böden etw. anfällig für Obstbaumkrebs. Früh einsetzender u. regelmäßiger Ertrag. Für Haus- u. Kleingarten an gut durchlüfteten Standorten bei lockeren Böden.

Woche der Pflückreife:
25.09.-08.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
2-3

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T/W

Lagermöglichkeit:
3-4 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
G

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Himbeerapfel aus Holovousy

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Himbeerapfel aus Holovousy:

Früchte stark rot gefärbt, süß, leicht aromatisch, etwas parfümiert schmeckend. Baum starkwachsend, relativ robust gegenüber Krankheiten; Ertrag spät einsetzend, mittelhoch.

Woche der Pflückreife:
25.09.-08.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
2-3

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T

Lagermöglichkeit:
2 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S

Copyright:
Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier

Apfelsorte Elstar

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Elstar:

Neuzüchtung (aus Golden Delicious x Ingrid Marie) für den Intensivanbau mit Pflanzenschutz. Aromatischer Tafelapfel. Baum mittelstark wachsend, anfällig für Schorf und Monilia-Fruchtfäule, auf schweren Böden anfällig für Obstbaumkrebs. Nur für lockere Böden und gut durchlüftete Lagen bei intensiver Pflege.

Woche der Pflückreife:
25.09.-08.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
1-

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T

Lagermöglichkeit:
4 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
(G)

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Cox Orange

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Cox Orange:

Edelaromatischer Tafelapfel mit hohen Ansprüchen an Standort und Pflege. Baum mittelstark wachsend, stark anfällig für Triebschorf und Obstbaumkrebs, anfällig für Mehltau, Läuse, etwas für Fruchtschorf. Für Streuobst und Garten nicht geeignet.

Woche der Pflückreife:
25.09.-08.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
1

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T

Lagermöglichkeit:
2 1/2 bis 3 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Bischofshut

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Bischofshut

Wirtschaftsapfel mit großer, schön gefärbter Frucht, aber mäßigem Geschmack. Baum robust. Auf schweren Böden etw. anfällig für Obstbaumkrebs. Auch für Höhenlagen geeignet.

Woche der Pflückreife:
25.09.-08.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3-4

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
W

Lagermöglichkeit:
1 1/2 bis 2 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S

 

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Rubinola

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Rubinola:

Schorfresistente Neuzüchtung. Aromatische, schön gefärbte Früchte, die allerdings stark anfällig für ‘Topaz-Spots’ sind und deren Schorfresistenz inzwischen bereits durchbrochen ist. Baum starkwüchsig, verkahlender Wuchs, regelmäßiger Schnitt empfehlenswert.

Woche der Pflückreife:
23.09.-06.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
1-2

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T

Lagermöglichkeit:
2 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
(G)

Copyright:
Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier

Apfelsorte Rote Sternrenette

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Rote Sternrenette:

Attraktiv rot gefärbter Tafelapfel, typisch als “Weihnachtsapfel” bekannt u. beliebt. In der Fruchtreife typisch Fruchtfall, ‘richtiger’ Erntetermin daher schwer bestimmbar. Frucht nicht druckanfällig, Erntetipp: Heu unter dem Baum ausbreiten, Früchte fallen lassen u. täglich aufsammeln. Baum starkwüchsig, sehr robust, auch für Höhenlagen. Typische Streuobstsorte.

Woche der Pflückreife:
23.09.-06.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
2-3

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T

Lagermöglichkeit:
2 bis 2 1/2 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S, (G)

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Remo

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Remo:

Schorfresistente Neuzüchtung, schön gefärbter Wirtschaftsapfel mit mittlerem Aroma, an exponierten Standorten auch Tafelapfel. Schorfresistenz inzwischen örtlich durchbrochen; anfällig auch für ‘Topaz-Spots’. Baum mittelstark wachsend, im großen u. ganzen noch gesund.

Woche der Pflückreife:
23.09.-06.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3+

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
W/(T)

Lagermöglichkeit:
2 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
(G)

Copyright:
Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier

Apfelsorte Oberländer Himbeerapfel

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Oberländer Himbeerapfel:

Attraktiv gefärbter Herbstapfel mit noch befriedigendem Aroma. Baum starkwüchsig, relativ robust

Woche der Pflückreife:
23.09.-06.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3+

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T/W

Lagermöglichkeit:
1 1/2 bis 2 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Manks Küchenapfel

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Manks Küchenapfel:

Reichtragender Wirtschaftsapfel mit gelber, saftiger, oft kleiner Frucht. Baum schwach wachsend, kleine Kronen, sehr gesund gegenüber Krankheiten. Früher Ertragsbeginn, Ertrag hoch und regelmäßig. Regelmäßiger Schnitt nötig, um Kleinfrüchtigkeit zu vermeiden.

Woche der Pflückreife:
23.09.-06.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3+

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
W/T

Lagermöglichkeit:
2 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
G

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Luxemburger Triumph

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Luxemburger Triumph:

Saftig mildsüßer Tafelapfel, schwach streifig gefärbte Frucht. Baum starkwachsend, sehr robust gegenüber Krankheiten, besonders auch für Höhenlagen und spätfrostgefährdete Lagen geeignet. Kommt spät in den Ertrag, dann alternierend. Typische Streuobstsorte.

Woche der Pflückreife:
23.09.-06.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
2

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T

Lagermöglichkeit:
2 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S, G

Copyright:
Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier

Apfelsorte Jakob Lebel

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Jakob Lebel:

Bekannter Wirtschaftsapfel mit großer, streifig gefärbter, auf dem Lager stark fettender Frucht. Gut besonnte Früchte ggf. auch Tafelapfel. In der Fruchtreife starker Fruchtfall, ‘richtiger’ Erntetermin daher schwer zu definieren, große Früchte vorzeitig auspflücken. Baum starkwüchsig, im Ertrag alternierend, etw. anfällig für Obstbaumkrebs und Läuse, lokal auch für Fruchtschorf.

Woche der Pflückreife:
23.09.-06.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
W/(T)

Lagermöglichkeit:
2 bis 2 1/2 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
(S)

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Ingrid Marie

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Ingrid Marie:

Tiefrot gefärbter, Cox-aromatischer, schorffreier Tafelapfel, bei Kunden noch beliebt und bekannt. Baum jedoch stark anfällig für Triebschorf und Obstbaumkrebs, bes. auf schweren Böden. Häufig Fruchtrisse (durch Witterung) u. faulende Früchte am Baum.

Woche der Pflückreife:
23.09.-06.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
1-2

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T

Lagermöglichkeit:
2 bis 2 1/2 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
(G)

Copyright:
Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier

Apfelsorte Graue Herbstrenette

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Graue Herbstrenette

Reichtragender Wirtschafts- und Tafelapfel mit süß und leicht aromatischer, optisch etwas düsterer Frucht, hervorragend auch für Apfelsaft. Baum mittelstark wachsend, resistent gegenüber Schorf und Mehltau, auf schweren Böden anfällig für Obstbaumkrebs.

Woche der Pflückreife:
23.09.-06.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
2-

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T/W

Lagermöglichkeit:
2 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S, G

 

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Gelber Edelapfel

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Gelber Edelapfel:

Säuerlicher Tafel- und Wirtschaftsapfel mit gelber, kugeliger Frucht, auf dem Lager bald mürbe werdend. Baum starkwüchsig, robust, auf schweren Böden etwas anfällig für Obstbaumkrebs.

Woche der Pflückreife:
23.09.-06.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
W/T

Lagermöglichkeit:
2 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Gascoynes Scharlachroter

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Gascoynes Scharlachroter:

Auffallend gefärbter Tafelapfel mit parfümiert süßaromatischer Frucht. Baum starkwachsend, etwas anfällig für Mehltau und Schorf, gut durchlüftete Standorte und kühle Lagen bevorzugen. Frosthart, auch noch für Höhenlagen. Deutlich anfällig für Fruchtfäule.

Woche der Pflückreife:
23.09.-06.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
2-

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T

Lagermöglichkeit:
2 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S, G

Copyright:
Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier

Apfelsorte Fießers Erstling

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Fießers Erstling:

Robuster, reichtragender Wirtschafts- u. Tafelapfel mit anfangs stark säuerlicher, später säuerlich-aromatischer Frucht, optisch weniger ansprechend. Baum mittelstark wachsend, kaum anfällig für Krankheiten.

Woche der Pflückreife:
23.09.-06.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
2-3

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
W/T

Lagermöglichkeit:
3 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S, (G)

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Fey’s Rekord

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Fey’s Rekord;

Leuchtend schöner, Prinzenapfel-ähnlicher Tafelapfel von mittelgutem Aroma. Baum mittelstark bis schwach wachsend, relativ robust gegenüber Krankheiten.

Woche der Pflückreife:
23.09.-06.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
2-3

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T

Lagermöglichkeit:
1 1/2 bis 2 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
(S), G

Copyright:
Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier

Apfelsorte Doppelter Neuhäuser

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Doppelter Neuhäuser:

Regionale Sorte des Bergischen Landes bei Köln. Wirtschaftsapfel, in erster Linie für die Herstellung von Apfelkraut. Früchte süßlich, ohne Säure, bald nach der Ernte etwas fad werdend. Baum starkwüchsig, robust gegenüber Mehltau und Obstbaumkrebs, örtlich gering anfällig für Schorf.

Woche der Pflückreife:
23.09.-06.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
4

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
W

Lagermöglichkeit:
2 bis 2 1/2 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S

Copyright:
Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier

Apfelsorte Berner Rosenapfel

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Berner Rosenapfel:

Kräftig rot gefärbter Tafelapfel, schwach aromatisch, süßsäuerlich, etwas parfümiert. Baum deutlich schorfanfällig, nur für gut durchlüftete Lagen.

Woche der Pflückreife:
23.09.-06.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
2-

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T/W

Lagermöglichkeit:
2 bis 2 1/2 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
(S,G)

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Bäumchesapfel

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Bäumchesapfel:

Regionale Sorte des Bergischen Landes bei Köln. Wirtschaftsapfel für die Apfelkrautherstellung. Früchte süßlich, leicht aromatisch bei fehlender Säure. Baum starkwüchsig, robust gegenüber Krankheiten. Streuobstsorte.

Woche der Pflückreife:
23.09.-06.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3-

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
W

Lagermöglichkeit:
2 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S

Copyright:
Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier

Apfelsorte Teser

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Teser:

Mildsüß aromatischer, freundlich gefärbter Tafelapfel, schorfresistent. Baum mittelstark wachsend, auf schweren Böden anfällig für Obstbaumkrebs, ansonsten gesund

Woche der Pflückreife:
18.09.-01.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
2

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T

Lagermöglichkeit:
2 bis 2 1/2 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
G

Copyright:
Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier

 

Apfelsorte Schöner aus Herrnhut

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Schöner aus Herrnhut:

Reichtragender Wirtschafts-(bzw. noch Tafel-)apfel, bei Vollertrag zu Kleinfrüchtigkeit neigend. Mäßiges Aroma. Baum mittelstark wachsend, robust.

Woche der Pflückreife:
18.09.-01.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3-

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
W

Lagermöglichkeit:
2 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Prima

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Prima:

Schorfresistente Neuzüchtung, Wirtschaftsapfel mit nur mäßigem Aroma (Schorfresistenz inzwischen durchbrochen), blass bis gut gefärbt, anfällig für ‘Topaz-Spots’. Baum mittelstark bis schwach wachsend.

Woche der Pflückreife:
18.09.-01.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3-4

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
W

Lagermöglichkeit:
2 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Notarisappel

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Notarisappel:

Reichtragender Tafelapfel, Frucht süßlich aromatisch, schwach gefärbt, kaum Schorf, etw. anfällig für Sonnenbrand u. Stippe; auf trockenen Standorten Fruchtfall, Erntetermin gut wählen. Baum robust, mittelstark bis stark wachsend.

Woche der Pflückreife:
18.09.-01.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
2-

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T

Lagermöglichkeit:
2 bis 2 1/2 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S, G

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Königsapfel von Jersey

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Königsapfel von Jersey:

Rein gelbfarbiger Wirtschafts- (und noch Tafel-)apfel, dessen Früchte aber nur relativ kurz halten, daher eher als Mostapfel zu nutzen. Baum starkwüchsig, sehr robust.

Woche der Pflückreife:
18.09.-01.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3+

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T/W

Lagermöglichkeit:
3-4 Wochen

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S

Copyright:
Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier

Apfelsorte Reglindis

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Reglindis:

Wirtschaftsapfel, etwas blass gefärbt, in sonnigen Lagen auch Tafelapfel. Baum mittelstark wachsend, robust, resistent gegen Schorf.

Woche der Pflückreife:
16.09.-30.09.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3+

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T/W

Lagermöglichkeit:
2 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
G, (S)

Copyright:
Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier

Apfelsorte Reders Goldrenette

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Reders Goldrenette:

Reichtragender Wirtschafts- (und noch Tafel-)apfel. Früchte schorffrei, etwas blass gefärbt, müssen pünktlich geerntet werden (große Früchte vorab pflücken), da sie nur kurz haltbar sind. Baum mittelstark wachsend, relativ robust, evt. etwas krebsanfällig.

Woche der Pflückreife:
16.09.-30.09.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T/W

Lagermöglichkeit:
2-3 Wochen

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):

Copyright:
Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier

Apfelsorte Pomme d Or

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Pomme d Or:

Reiner Wirtschaftsapfel speziell für Obstbrand, von den Baumschulen häufig als Stammbildner verwendet, setzt sich wegen seines starken Wuchses gelegentlich nachträglich gegen die aufveredelte Edelsorte durch. Früchte relativ klein, typisch bitter-süß, von geringer Säure, anfällig für Schorf und Lentizellenfäule. Baum ansonsten gesund.

Woche der Pflückreife:
16.09.-30.09.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
5

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
W

Lagermöglichkeit:
4 Wochen

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S

Copyright: 

Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier

Apfelsorte McIntosh

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte McIntosh:

Süßlich aromatischer, stark rot gefärbter Tafelapfel. Baum mittelstark bis schwach wachsend, stark anfällig für Schorf und Mehltau

Woche der Pflückreife:
16.09.-30.09.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
2

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T

Lagermöglichkeit:
2 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Kardinal Bea

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Kardinal Bea:

Schön gefärbter, geschmacklich mäßiger Wirtschafts- (und noch Tafel-)apfel. Baum reichtragend, robust, kaum anfällig für Schorf, nur mittelstark wachsend. Früchte etwas sonnenbrandanfällig u. bei Wespen u. Hornissen beliebt.

Woche der Pflückreife:
16.09.-30.09.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
W/T

Lagermöglichkeit:
2 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S

Copyright:
Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier

Apfelsorte Gelber Richard

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Gelber Richard:

Rein gelbfarbiger Tafelapfel, der im Klima Mecklenburgs ein feines süßes Aroma entwickelt. Im hiesigen westfälischen Klima nur mittelguter Tafelapfel. Starker Fruchtfall bei beginnender Fruchtreife macht einen ‘richtigen’ Erntezeitpunkt schwierig. Baum deutlich anfällig für Mehltau, Schorf, z.T. Obstbaumkrebs.

Woche der Pflückreife:
16.09.-30.09.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
2-

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T

Lagermöglichkeit:
1/2 bis 2 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):

Copyright:
Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier

Apfelsorte Ellison Orange

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Ellison Orange:

Schön gefärbter, von Cox Orange abstammender Tafelapfel. Früchte anfangs aromatisch, bei längerer Lagerung etwas nach Kümmel oder anderen Gewürzen schmeckend. Baum mittelstark (später schwach) wachsend, anfällig für Mehltau, ansonsten relativ gesund.

Woche der Pflückreife:
16.09.-30.09.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
2-

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T

Lagermöglichkeit:
4-5 Wochen

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
(G)

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Signe Tillisch

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Signe Tillisch:

Aromatischer Frühherbstapfel, wenig gefärbte, große, kantige, etwas weiche Frucht. Baum stark anfällig für Schorf (auch Rindenschorf, dadurch auch für Obstbaumkrebs).

Woche der Pflückreife:
14.09.-28.09.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
2+

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T

Lagermöglichkeit:
1 Monat

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):

Copyright:
Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier

Apfelsorte Seestermüher Zitronenapfel

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Seestermüher Zitronenapfel:

Reichtragender Wirtschaftsapfel, frisch vom Baum auch als Tafelapfel nutzbar. Baum mittelstark, später schwach wachsend. Früher Ertragsbeginn, Ertrag hoch und regelmäßig, kaum alternierend. Baum sehr robust gegenüber Schorf, Obstbaumkrebs und Mehltau, daher trotz nur mittlerem Aroma auch für Gärten als Massenträger empfehlenswert.

Woche der Pflückreife:
14.09.-28.09.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
2-3

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T/W

Lagermöglichkeit:
1 bis 1 1/2 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
G, (S)

Copyright:
Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier

Apfelsorte Maunzenapfel

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Maunzenapfel:

Reiner Wirtschafts- bzw. Mostapfel mit säuerlich-herber Frucht, als Tafelapfel kaum infrage kommend. Baum starkwüchsig, robust gegenüber Schorf, Krebs u. Mehltau, Früchte jedoch stark anfällig für Stippe.

Woche der Pflückreife:
14.09.-28.09.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
4-

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
W

Lagermöglichkeit:
1 bis 1 1/2 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
S

Copyright:
Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier

Apfelsorte Geheimrat Oldenburg

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Geheimrat Oldenburg:

Reichtragender Wirtschafts-(bzw. noch Tafel-)apfel. Regelmäßige geformte Frucht, mäßiges Aroma. In der Reife etwas Fruchtfall. Baum mittelstark bis stark wachsend, deutlich krebsanfällig. In der Sortenliteratur m.E. überbewertet.

Woche der Pflückreife:
14.09.-28.09.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
3+

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
W/T

Lagermöglichkeit:
2 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):

Copyright:
Texte: Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. / Hans Joachim Bannier
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection

 

Apfelsorte Alkmene

Anmerkungen von H. J. Bannier
zur Apfelsorte Alkmene:

Reichtragender Cox-aromatischer Tafelapfel mit höchstens mittelgroßer, aber attraktiver Frucht. Früchte hängen fest, daher mehrmaliges Durchpflücken (nach Fruchtgröße) empehlenswert. Baum anfangs mittelstark, später schwach wachsend, früher Ertragsbeginn. Robust gegen Schorf, Obstbaumkrebs und Mehltau, etw. anfällig für Monilia.

Woche der Pflückreife:
14.09.-05.10.

Geschmackliche Qualität (1=sehr gut):
1-2

Verwendung als (T=Tafelapfel, W=Wirtschaftsapfel):
T

Lagermöglichkeit:
2 bis 2 1/2 Monate

Besondere Anbaueignung :
(G=Garten-, S=Streuobstwiese, ( )=eingeschränkt):
G, (S)

Copyright:
Texte: Hans Joachim Bannier, Rolf Meyer
Bilder: Public Domain Licence, Lizenzgeber: National Fruit Collection