Hartmut Brückner, Jan Bade: Wühlmausschutz

Die bisher gängige Methode: Pflanzung in einen Maschendrahtkäfig

Die gängigen Methoden, Wühlmäuse von den Wurzeln der frischgepflanzten Jungobstbäume fernzuhalten, sehen die Verwendung von entweder unverzinktem oder verzinktem Sechseckdrahtgeflecht, Maschenweite 13 mm, vor.

Den unverzinkten Maschendraht gibt es meist nur mit einer Drahtfadenstärke von 0,6 bis 0,8mm Durchmesser im Handel. Der rostet schnell durch; das heißt, er wird bereits nach einem Jahr brüchig und ist danach sehr bald durchlässig für Wühlmäuse.

Der verzinkte Maschendraht ist haltbarer. Es besteht aber die Gefahr der Strangulation der durch die Maschen treibenden Wurzeln.

Hartmut Brückner

Neue Methoden: Pflanzung in Rollkies und Pflanzung in einen unten offenen verzinkten Drahtzylinder

Es gibt 2 neue Methoden der Wühlmausabwehr bei gepflanzten Jungbäumen, die hier vorgestellt werden sollen:

Pflanzung in Rollkies (nach Hartmut Brückner)

Pflanzung in einen offenen verzinkten Drahtzylinder (nach Jan Bade).