Streuobstwiesen: Enteignung durch Naturschutz

Es geht den Verwaltungen und Verbänden nicht um Förderung durch wirtschaftliche Nutzung, sondern um Quasi-Enteignung von Privatpersonen durch den Naturschutz.

Die zuständigen Behörden auf Kreis- und Länderebene (NRW) kartieren fleißig alle entsprechenden Standorte, um diese dann später zu Naturschutzgebieten zu erklären.

Erklärt man den Vertretern der Naturschutzverbände wie NABU oder BUND, dass man den Streuobstanbau auf eine wirtschaftliche Basis stellen will, also damit Geld verdienen möchte, erntet man nur Unverständnis. Streuobst wird dort ausschließlich unter dem Aspekt “Naturschutz” betrachtet, und man verbringt seine Zeit mit Arbeitskreisen und Diuskussionsrunden. Dass die Vertreter der Verbände mit diesem Thema selbst ihren eigenen Lebendsunterhalt betreiben, also damit Geld verdienen, wird ausgeblendet.

Die jüngsten Bestrebungen, Streuobstwiesen in NRW zu kartieren, mit dem Ziel, alle Flächen, die weiter als 50 m von einer Behausung entfernt liegen, unter Naturschutz zu stellen, sprechen  ebenfalls eine deutliche Sprache. So überzeugt man jedenfalls keine Landwirte, neue Streuobstwiesen anzulegen!