Birnensorte Napoleons Butterbirne, Bildquelle Nach der Arbeit

Birnensorte Napoleons Butterbirne, Bildquelle Lauche 1883

 

Beschreibung
Diese Sorte bevorzugt wärmere, lufttrockene Standorte, da sie stark schorfanfällig ist. Sie gedeiht besonders gut auf nährstoffreichen, warmen und ausreichend feuchten Böden. Der Ertrag setzt früh ein und bleibt später hoch und regelmäßig. Bei starkem Fruchtbehang wird eine gezielte Fruchtausdünnung empfohlen, um die Qualität der Früchte zu verbessern. Die Birnen hängen bis zur Baumreife windfest am Baum, sodass die Ernte während der Baumreife erfolgen kann.

Anfälligkeit  (S=Schorf, Hf=Holzfrost, Bf=Blütenfrost, Fett=sehr anfällig, ()=weniger anfällig)
S, Hf, Bf

Wärmeansprüche  (keine besonderen, höher, sehr hoch)
höher

Ansprüche an die Höhenlage
Anbau besser nicht in Mittelgebirgslagen

Baumreife (A=Anfang, M=Mitte, E=Ende)
Oktober (A-M)

Genuss-, Verbrauchsreife (A=Anfang, M=Mitte, E=Ende)
November – Dezember (M)

Lagerfähigkeit
6 Wochen, Freilager wirkt reifeverzögernd

Verwendung
Tafelbirne, Kompott

Wuchsstärke/Anbaueignung
Wuchs erst mitttelstark, dann schwach / Garten, eignet sich sehr gut für den Spalieranbau mit Regenschutz

Geschmack, Aroma
Sehr saftig, eine “Trinkbirne”, harmonische süß-weinsäuerlich, feinaromatisch.

Quellen
Petzold

Resümee
Napoleons Butterbirne ist eine der geschmacklich besten, allerdings stark schorfgefährdeten November-Tafelbirnen mit höheren Ansprüchen an den Standort.