Birnensorte Amanlis Butterbirne, Bildquelle: National Fruit Collection

Beschreibung
Amanlis Butterbirne eignet sich für nahezu alle Standorte und gedeiht auch gut für Gebirgslagen. Allerdings erreicht sie ihre beste Fruchtqualität nur in milderen Anbauregionen. Sie zeigt nur eine geringe Anfälligkeit für Schorf und Krebs. Die Sorte ist ein Massenträger, beim Anbau im Garten und am Spalier ist Ausdünnen ratsam. Die Früchte sind windfest bis zur Baumreife.

Anfälligkeit   (S=Schorf, Hf=Holzfrost, Bf=Blütenfrost, Fett=sehr anfällig, ()=weniger anfällig)
S

Wärmeansprüche   (keine besonderen, höher, sehr hoch)
keine besonderen

Ansprüche an die Höhenlage
Anbau auch in Gebirgslagen über 350 m

Baumreife   (A=Anfang, M=Mitte, E=Ende)
September (A)

Genuss-, Verbrauchsreife   (A=Anfang, M=Mitte, E=Ende)
September

Lagerfähigkeit
8 – 10 Tage

Verwendung
Tafelbirne, Dörrobst, hartreif für Saft

Wuchsstärke/Anbaueignung
Sehr starker Wuchs / Streuobstwiese

Geschmack, Aroma
Schmelzend, saftig, süß-herbsäuerlich, schwacharomatisch.

Quellen
Petzold, Kessler, Hartmann/Ruess

Resümee
Amanlis Butterbirne ist eine im September reifende empfehlenswerte Tafelbirne mit geringeren Standortansprüchen, die sich auch in raueren Mittelgebirgslagen für den Streuobstanbau zur Saftherstellung eignet.