Beschreibung:
Die Bunte Julibirne kann bis in mittlere Höhenlagen angebaut werden, bevorzugt aber einen etwas wärmeren Standort, um ihr volles Potenzial zu entfalten. Sie gilt als robust und zeigt eine hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber Schorf. Ertrag schon ab dem 3. Standjahr, dann mittelhoch und regelmäßig. Windfest bis kurz vor der Baumreife, deshalb frühere Ernte (bei zu später Ernte werden hartreife die hartreifen Früchte später auch mehlig und nicht saftig).
Anfälligkeit (S=Schorf, Hf=Holzfrost, Bf=Blütenfrost, Fett=sehr anfällig, ()=weniger anfällig)
Hf
Wärmeansprüche (keine besonderen, höher, sehr hoch)
(höher)
Ansprüche an die Höhenlage
Anbau bis in Mittelgebirgslagen
Baumreife (A=Anfang, M=Mitte, E=Ende)
Juli (M) – August (A)
Genuss-, Verbrauchsreife (A=Anfang, M=Mitte, E=Ende)
Juli (M) – August (A)
Lagerfähigkeit
Zum Sofortverbrauch
Verwendung
Tafelbirne, Saft
Wuchsstärke/Anbaueignung
Mittelstarker bis starker Wuchs, eher für Hochstämme geeignet / Garten, Streuobstwiese
Geschmack, Aroma
Weich, halbschmelzend, saftig, schwach süßsäuerlich, ohne ausgeprägtes Aroma.
Quellen:
Kessler, Petzold
Resümee
Die Bunte Julibirne gilt als eine der frühesten schmackhaften Tafelbirnen. Sie ist auch für den Streuobstanbau geeignet und zeichnet sich aus durch eine größere wärmeklimatische Anbaubreite, eine geringe Schorfanfälligkeit und geringe Bodenansprüche.