Birnensorte Clairgeaus Buttebirne, Bildquelle: National Fruit Collection

Beschreibung
Clairgeau benötigt warme, geschützte Lagen, kann dann aber auch bis in mittlere Höhenlagen erfolgreich angebaut werden. Eine gewisse Anfälligkeit für die Bildung von Steinzellen rund um das Kernhaus ist vorhanden, dafür zeigt sie sich kaum anfällig für Schorf. In guten Anbaulagen erweist sie sich als eine robuste und widerstandsfähige Sorte. Sie kommt sehr früh in den Ertrag, der dann hoch und regelmäßig ausfällt. Ernte am besten kurz vor der Baumreife, wenn der Fruchtfall einsetzt.

Anfälligkeit  (S=Schorf, Hf=Holzfrost, Bf=Blütenfrost, Fett=sehr anfällig, ()=weniger anfällig)
Hf

Wärmeansprüche  (keine besonderen, höher, sehr hoch)
höher

Ansprüche an die Höhenlage
Anbau bis in Mittelgebirgslagen

Baumreife (A=Anfang, M=Mitte, E=Ende)
ab September (M)

Genuss-, Verbrauchsreife (A=Anfang, M=Mitte, E=Ende)
Oktober (E) – Dezember (A)

Lagerfähigkeit
2-3 Monate

Verwendung
Tafelbirne zweiter Güte, als Dörrobst sehr geschätzt, Saft

Wuchsstärke/Anbaueignung
Mittelstarker bis starker Wuchs / Garten, Spalier

Geschmack, Aroma
Halbschmelzend, körnig, saftig, süßsäuerlich, schwach gewürzt, leicht herb.

Quellen
Petzold, Kessler, Hartmann/Ruess

Resümee
Clairgeau ist eine robuste, für alle Baumformen geeignete Tafelbirne mit einem speziellen, leicht herben Geschmack und höheren Standortansprüchen.