Birnensorte Pitmaston, Bildquelle Lucas, Oberdieck

 

Beschreibung
Örtlich nur gering anfällig für Schorf. Breit anbaufähig an wärmeren, geschützten und vorzugsweise gut durchlüfteten Standorten. Auf leichtem, sandigen Boden ist regelmäßige Zufuhr von Nährstoffen und Wasser notwendig. Ertrag mittelfrüh einsetzend, später hoch und regelmäßig. Windfest bis zur Baumreife, dann fallend.

Anfälligkeit  (S=Schorf, Hf=Holzfrost, Bf=Blütenfrost, Fett=sehr anfällig, ()=weniger anfällig)
(S), Hf, Bf

Wärmeansprüche  (keine besonderen, höher, sehr hoch)
höher

Ansprüche an die Höhenlage
Anbau bis in Mittelgebirgslagen (350 m) empfohlen. Anbau am Spalier auch für Höhen zwischen 350 und 450 m empfehlenswert.

Baumreife (A=Anfang, M=Mitte, E=Ende)
September (E) – Oktober (A)

Genuss-, Verbrauchsreife (A=Anfang, M=Mitte, E=Ende)
Okober

Lagerfähigkeit
3 – 4 Wochen, Freilager verzögert die Reife

Verwendung
Tafelbirne, hervorragend auch für Kompott und zum Einkochen

Wuchsstärke/Anbaueignung
Wuchs anfangs mittel bis stark / Streuobstwiese, Garten, Spalier

Geschmack, Aroma
Sehr Saftig, sehr zart, schmelzend, harmonisch edelweinsäuerlich, schwach süß, feinwürzig.

Quellen
Petzold, Hartmann/Ruess

Resümee
Pitmaston ist eine weinsäuerlich schmeckende Herbst-Tafelbirne mit höheren Standortansprüchen. Sie ist auch für den Anbau auf der Streuobstwiese geeignet und wird in der offiziellen NRW-Vorschlagsliste alter Streuobstsorten aufgeführt.