Birnensorte Sixs Butterbirne, Bildquelle Lauche 1883

 

Beschreibung
Bevorzugt wärmere, geschützte Lagen. Als Hochstamm auf der Streuobstwiese unempfindlicher. An ungeeigneten Standorten schorfanfällig. Ertrag früh eintretend, später dann reich und regelmäßig tragend. Ernte vor der eigentlichen Baumreife, da die Sorte nicht windfest ist. Die Früchte sind nach der Ernte ziemlich druckempfindlich und werden vollreif bald teigig.

Anfälligkeit  (S=Schorf, Hf=Holzfrost, Bf=Blütenfrost, Fett=sehr anfällig, ()=weniger anfällig)
S, Hf, Bf

Wärmeansprüche  (keine besonderen, höher, sehr hoch)
höher

Ansprüche an die Höhenlage
Anbau bis in Mittelgebirgslagen (300 m) empfohlen

Baumreife (A=Anfang, M=Mitte, E=Ende)
Oktober (A – E)

Genuss-, Verbrauchsreife (A=Anfang, M=Mitte, E=Ende)
Oktober (E) – Dezember

Lagerfähigkeit
Im Freilager bis Frosteinbruch (Dezember)

Verwendung
Tafelbirne, Kompott, Einlochen

Wuchsstärke/Anbaueignung
Mittelstarker Wuchs / Garten, Spalier

Geschmack, Aroma
Saftig, butterhaft vollschmelzend, schwach süßsäuerlich, wohlschmeckend mit sortentypischem, aber schwachen Aroma. Eine mehr zu trinkende als zu kauende Birne.

Quellen
Petzold

Resümee
Bei der Six Butterbirne handelt es sich um eine wohlschmeckende Frühwinter-Tafelbirne mit höheren Standortansprüchen. Als Spalier kann diese Sorte auch gut in höheren Lagen angebaut werden.