Discovery, Bildquelle: UK National Fruit Collection

Discovery, Bild 2, Bildquelle: UK National Fruit Collection

Kurzbeschreibung
Aromatische Frühsorte (Erdbeeraroma) mit fester und leuchtend schöner Frucht. Kein Fruchtfall, kann zur Steigerung des Ertrags mehrfach durchgepflückt werden. Schorfresistent, leider etwas sonnenbrandanfällig. Baum schwachwachsend, auf schweren u. staunassen Böden etwas krebsanfällig, daher auf lockeren Boden achten. Regelmäßig tragend.

Erntezeitpunkt
14.08.-05.09.

Verwendung ( ) = eingeschränkt
Tafelapfel

Anbaueignung ( ) = eingeschränkt
Garten

Lagermöglichkeit
4-6 Wochen

Geschmack (1=sehr gut)
1-2

Wuchs:
Anfangs mittelstark, im Vollertrag schwach

Krone:
Wuchs anfänglich etwas steil, danach kleine, breite Krone

Aeste:
Anfangs steile Leitäste mit dünnen Seitenästen, die nach außen leicht überhängen

Schnitt:
Regelmäßiger Überwachungsschnitt zielt auf den Erhalt der Triebkraft und soll dem vorzeitigen Vergreisen des Baumes entgegenwirken. Junge Triebe sollten regelmäßig zurückgeschnitten werden

Fruchtholz:
Vorrangig Kurztriebe, stehen teilweise zu dicht und sollten ausgedünnt werden

Windfest?
Neigung zu stärkerem Junifruchtfall

Ernte/Ertrag:
Verzögert, dann mittelhoch, aber regelmäßig

Verkostungsergebnis (beste besondere Qualität = +++)
Geschmack beerenartig, knackig, sehr gut, besondere Qualität: ++

Weitere Bemerkungen über die Apfelsorte Discovery
Ausdünnen nach gutem Fruchtansatz verhilft zu größeren Früchten und beugt einer Erschöpfung des Baumes vor

Ausführliche Beschreibung

Die kräftig rot gefärbten Früchte der Apfelsorte Discovery sind auch optisch schön anzusehen und haben ein manchmal etwas rötlich verfärbtes Fruchtfleisch mit einem sehr individuellen, manchmal an Erdbeeren erinnernden Aroma. Obendrein sind Blätter und Früchte des Baumes resistent gegenüber Apfelschorf und Mehltau.

Der Discovery-Baum wächst eher schwach, bildet kleine Kronen und kommt relativ früh in den Ertrag. Nachteilig ist lediglich eine gewisse Anfälligkeit für Obstbaumkrebs; staunasse oder sehr schwere Böden sollten deshalb eher gemieden werden. Fazit: Die optimale Frühsorte für den Haus- und Kleingarten, wenn die Bodenverhältnisse stimmen.

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Quellenangaben:

  • Kurzbeschreibung – Geschmack: Autor H.J. Bannier, © H.J. Bannier/Rolf Meyer
  • Wuchs – Weitere Bemerkungen: zusammengestellt aus eigenen praktischen Erfahrungen und (historischer) Fachliteratur: Autor und © Rolf Meyer
  • Ausführliche Beschreibung: Autor H.J. Bannier, © H.J. Bannier/Rolf Meyer
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