Holsteiner Cox, © UK National Fruit Collection

Holsteiner Cox, Bild 2, © UK National Fruit Collection

Kurzbeschreibung
Cox-aromatische, bei Kunden noch gut bekannte und beliebte Sorte mit relativ regelmäßigen Erträgen und festen, gut lagerbaren Früchten. Baum starkwüchsig, robust gegen Schorf, auf schweren Böden etw. Obstbaumkrebs, in Weinbaulagen anfällig für Mehltau, daher vor alelm für kühle Lagen geeignet.

Erntezeitpunkt
29.09.-12.10.

Verwendung ( ) = eingeschränkt
Tafelapfel

Anbaueignung ( ) = eingeschränkt
Streuobstwiese, Garten
Wird vom Koordinierungsausschuss Obstwiesenschutz NRW als Streuobst-Anbausorte empfohlen.

Lagermöglichkeit
3-4 Monate

Geschmack (1=sehr gut)
1-2

Ausführliche Beschreibung

Die empfehlenswerte Alternative ist heute der ‚Holsteiner Cox’, bereits um 1900 von einem Züchter in Schleswig-Holstein aus einem Samen des ‚Cox Orange’ gezogen. Seine Früchte haben ebenfalls das typische „Cox-Aroma“, der Baum ist jedoch weit robuster als Cox Orange und daher auch für Gartenbesitzer interessant.

Bei dieser Sorte kann man eigentlich nichts verkehrt machen, sie ist als Baum für den Garten bestens zu empfehlen. Nur wenn der Boden allzu staunass oder schwer lehmig/tonig ist, sollte man ggf. etwas zur Bodenverbesserung unternehmen (Sand und Kompost einarbeiten). Die Früchte haben das typische “Cox-Aroma”, was verschiedentlich schon als eine Mischung aus Birne, Apfel und Banane beschrieben worden ist. Der Baum wächst typisch in die Breite, braucht daher genügend Platz.

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Quellenangaben:

  • Kurzbeschreibung – Geschmack: Autor H.J. Bannier, © H.J. Bannier/Rolf Meyer
  • Ausführliche Beschreibung: Autor H.J. Bannier, © H.J. Bannier/Rolf Meyer
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