Ribston Pepping, Bildquelle: UK National Fruit Collection

Ribston Pepping, Bild 2, Bildquelle: UK National Fruit Collection

Kurzbeschreibung
Optisch eher die “graue Maus”, aber vo hervorragendem Geschmack, der ein bißchen an ‘Cox Orange’ erinnert. Was kein Wunder ist, denn Ribston Pepping ist die Muttersorte des bekannten ‘Cox Orange’. Eine uralte Sorte, schon 1750 in England verbreitet. Baum starkwüchsig, robust gegen Schorf, auf schweren Böden anfällig für Obstbaumkrebs, in Weinbaulagen anfällig für Mehltau, eher für kühlere Lagen.

Erntezeitpunkt
25.09.-08.10.

Verwendung ( ) = eingeschränkt
Tafelapfel

Anbaueignung ( ) = eingeschränkt
(Streuobstwiese, Garten)

Lagermöglichkeit
2 Monate

Geschmack (1=sehr gut)
1-2

Wuchs:
Stark (triploide Sorte), auch im Vollertragsalter noch, häufig mit schrägem Stamm

Krone:
Große, breite Krone mit überhänmgenden Zweigen, schon in der Jugend breit

Aeste:
Leitäste schräg aufrecht, später geneigt

Schnitt:
Soll laut MÜHL erst nach der Blüte geschnitten werden

Windfest?
Vorerntefruchtfall

Ernte/Ertrag:
Sehr früh einsetzend, allerdingsnicht sehr hoch, aber regelmäßig

Verkostungsergebnis (beste besondere Qualität = +++)
Weiniges Musaktelleraroma; edler, weiniger, süßer Geschmack, Cox-ähnlich, aber mit weniger Säure, dadurch etwas flach; Konsistenz: wird schnell etwas mürbe; besondere Qualität: +

Weitere Bemerkungen:
Verlangt feuchte Luft und guten Boden. Wird vom Koordinierungsausschuss Obstwiesenschutz NRW als Streuobst-Anbausorte empfohlen.

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Quellenangaben:

  • Kurzbeschreibung – Geschmack: Autor H.J. Bannier, © H.J. Bannier/Rolf Meyer
  • Wuchs – Weitere Bemerkungen: zusammengestellt aus eigenen praktischen Erfahrungen und (historischer) Fachliteratur: Autor und © Rolf Meyer
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